
© Rozario
Geschrieben von: Bernd Kröninger
Band: Rozario
Album: Northern Crusaders
Genre: Melodic Metal
Plattenfirma: Pride & Joy Music
Veröffentlichung: 20.02.2026
28 Monate nach ihrem Aufsehen erregendem Debut „To the gods we swear“ legen Rozario jetzt ihr Folge Album vor. Eine kämpferische Reise steht uns bevor. Das verspricht zumindest der Albumtitel „Northern Crusaders“. Eine Änderung hat sich allerdings ergeben. Neu an der Gitarre ist Taran Lister, der damit Johan Jamtfall ablöst. 12 Tracks, die sich wie eine Geschichte anhören, betrachtet man nur einmal die Titel. Und da ich auch mittelalterlich interessiert bin, gestattet mir folgende Bemerkung. „Northern Crusade“ – „Nordische Kreuzzüge“ – fanden kaum Erwähnung, gab es aber. 1107 – 1111 lief der erste „Norwegische Kreuzzug“ unter König Sigurd I., und somit war Sigurd der erste europäische König im Heiligen Land. Okay, genug geschichtlicher Infos. Begeben wir uns nun auf einen musikalischen Kreuzzug.
Und der startet nicht mit lodernden Fackeln, sondern mit „Fire and Ice“ („Feuer und Eis“). Schon nach den ersten Tönen, dem riffigen Beginn weiß man, dass hier „Feuer“ regiert. Da bleibt von dem „Eis“ nichts mehr übrig. Das ist purer, geiler Metal, der mit Soli, Energie und wahnsinnigen Chorus Einlagen einschlägt. Sensationell und total genial folgt „We are One“. Epischer, düsterer Sound der sich mit dem martialischen Refrain zu einem Hammer aufbaut.
Bei „Down Low“ könnte man den Eindruck bekommen, es werden neue Kräfte nach der Battle gesammelt (.„don’t leave me here down low “…). Da wird niemand zurückgelassen. Dieser Track reißt trotz, dass er minimal „ruhiger“ anmutet, komplett mit. Das verstärkt „Free Forever“ eindrucksvoll. Da bleibt jeder leistungsstarke Motor stecken, wenn die Jungs loslegen. Hämmernde Drum, rasende Gitarren Attacken und eine Voice, die die Stimmbänder zu einer horrenden Leistung treiben.
Und dann betritt der „Kreuzritter“ die Bühne. Wie es sich gehört mit einem streitbaren, martialischen Beginn. Dafür sorgt der kriegerische Gitarrensound. Es klingt wie im Text angesprochen:„the passion is my pride“…„crusader so strong and proud“. Kämpferisch, hymnisch erklingt „Die like Warriors“. Rhythmisch mit balladesken Elementen ein Schicksals Song (..„life is fading from my eyes“..„i`m lying on the ground“..„the battlefield lies cold and dark“..„far away i hear the cries“).
Wie ein Weckruf aus einer „Lethargie“ ertönt „Until the Gods are Calling“. Brutal riffig steigen wir in „Sleepless“ ein. Da ist nicht an Schlaf zu denken, weil sämtliche Gelenke beansprucht werden. Eine krönende schöne rockige Ballade offeriert uns der Schluss Track „Betrayed“.
Fazit: Das was uns „Rozario“ hier bietet, ist einfach unglaublich. War ihr Debut schon ein Hammer, so legen sie mit diesem Album ein weiteren „Burner“ nach. Wohin soll, kann das noch führen? Songs mit Biss, die dunkle Romantik mit Mythologie beeindruckend in die Rille pressen. Eiserne Riffs, markante Refrains und diese Voice die schon allein eine Kampfansage beinhalten.
„Rozario“ ist ein Wiederholungstäter mit vollen 10 Hellfire Punkten!
Tracklist:
01-Fire and Ice
02-We are One
03-Down Low
04-Free…Forever
05-Crusader
06-Coming Home
07-Die like Warriors
08-Until the Gods are Calling
09-Sleepless
10-The Warning
11-Haunted by the Past
12-Betrayed
Mehr Infos:
















