
© Rebel Rose
Geschrieben von Hans Dadaniak
Band: Rebel Rose
Album: In The Dark She Grows
Genre: Heavy Metal
Plattenfirma: Eigenregie
Veröffentlichung: 02.10.2026
„Läuft wie ein Schweizer Uhrwerk“, ist eine Redewendung die wohl die meisten kennen. Doch auch Soundmäßig wurde und wird immer noch auf hohem Niveau abgeliefert. Das beste Beispiel dafür ist „Gotthard“. Mal sehen ob sich „Rebel Rose“ dort einreihen, oder ob es nur ein One-Hit-Wonder wird.
Der Opener ist Selbstbetitelt und kommt rockig daher. Riffs, Gitarrenduelle sind hier das ausprägende Merkmal. Gesangstechnisch kann der Song jedoch nicht so überzeugen.
„Where The Forgotten Wait“ geht dann mit mehr Speed los und lässt auf mehr hoffen, geht doch auch der Gesang in höhere Gefilde. So wird stimmlich schon einiges mehr geboten. Dazu bleiben die treibenden Riffs und ausgefeilten Soli. Als nächstes bekommen wir mit „Don’t Panic!“ so eine richtige Speednummer. Der Song fühlt sich an, als ob Band und Sängerin sich einen Wettlauf liefern. Technisch gut umgesetzt.
Bei „Inner Animal“ hat man anfangs das Gefühl, als ob der Gesang eine dominierende Position einnimmt, dem ist aber nicht so. Hier wurde vom Sound her einfach nur ein wenig umstrukturiert, was sich im weiteren Verlauf herausstellt. Kreischende Soli und massive Drums bringen den Song auf eine andere Ebene. Mit „Louder Than Before“ geht es dann im bisher gehörten Stil weiter. Gradliniger Rock, ohne jedoch einen bisher nennenswerten Höhepunkt zu liefern.
Mir zu chaotisch kommt dann „Under Fire“ daher, ein Song der mich in keiner Weise irgendwie berührt. Ganz anders als „Follow The Moon“. Kommt der Song mit den Drums und dem Gitarrenspiel so richtig ausgereift daher. Die später einsetzenden Riffs geben dem Song einen eigenen Charakter und sind bis jetzt der Höhepunkt auf diesem Album, geht der Song doch ins Ohr und bleibt dort auch. Im alten Stil geht es mit „Maiden Voyage“ weiter. Leider wieder ein Song der sich bis auf das Soli nicht von der Masse abhebt. Nach einer Eröffnung im Speed Bereich geht
„You Can’t Escape The Wolf“ bei einsetzendem Gesang dann ins Midtempo über und versucht dann über den Song verteilt noch mal an Tempo zu gewinnen, doch das Einzige was Tempo hat, ist wieder nur das gut gespielte Solo. „Paranoid And Self-Destroyed“ startet mit guten Riffs. Auch der Gesang kommt besser zur Geltung und zeigt, dass etwas weniger durchaus mehr sein kann. So gab es zum Abschluss des Albums noch mal einen Song der im Ohr bleibt und hörenswert ist.
Ob sich „Rebel Rose“ mit dem Album etablieren können weiß ich nicht. Das Album ist vom Sound her gut gemacht, der Gesang kommt nicht immer bei mir an, doch Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Meine Anspieltipps sind „Follow The Moon und Paranoid And Self-Destroyed“, und dafür gibt es von mir 5 von 10 Hellfire-Punkten.
Tracklist:
01 Rebel Rose
02 Where The Forgotten Wait
03 Don’t Panic!
04 Inner Animal
05 Louder Than Before
06 Under Fire
07 Follow The Moon
08 Maiden Voyage
09 You Can’t Escape The Wolf
10 Paranoid And Self-Destroyed
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