
© Phoenix Lake
Geschrieben von: Klaus S.
Band: Phoenix Lake
Album: Seraphina: The Fall From Eden
Genre: Melodic/Heavy Metal
Plattenfirma: Independent
Veröffentlichung: 27.02.2026
„Seraphina: The Fall From Eden“ ist das Debütalbum der aus Nottingham, UK stammenden Melodic-Metal-Formation PHOENIX LAKE. Die Band wurde 2015 noch unter dem Namen „Descending Angels“ gegründet, drei Jahre später folgte dann die Umbenennung. Nach einigen ersten Singles erschien im Jahr 2023 eine erste EP namens „Beyond The Flames“, ehe nun der erste Longplayer an den Start geht. Hierbei handelt es sich um „ein konzeptionelles Epos, das die Band selbst als „Konzeptalbum, das die Reise eines gefallenen Engels durch die Komplexität des menschlichen Daseins“ beschreibt“.
Nach einem Spoken-Word Intro geht es nahtlos mit „Fall From Eden“ weiter. Versucht die Promo das Ganze noch als Alternative Metal zu verkaufen, klingt die Nummer eher nach Bands wie beispielsweise Nightwish oder Epica, nur halt ohne den Symphonic Anteil. Der Song selbst besticht durch treibende Drums, kraftvolle Riffs und einer sehr angenehmen Hookline. „This Abyss“ legt nicht nur tempomäßig ne Schippe drauf, auch der Härtegrad wird nicht zuletzt dank eines heftigen Breakdowns mit einigen gekeiften Screams merklich nach oben geschraubt, auch wenn sich der Refrain gewohnt eingängig gibt.
Bei „Heart Of Obsidian“ halten vermehrt Symphonic Elemente Einzug und im Mittelteil des recht flotten Stücks driften die Engländer mal kurzzeitig in Power Metal Gefilde ab. Auch „Fractured Wings“ und der sich anschließende Titeltrack halten die Dynamik im oberen Level, wobei erstgenannter abermals mit einem waschechten Breakdown überrascht. Nach einem erzählerischen Intermezzo folgt mit „The Divine“ ein etwas gesetzterer Track, der zunächst recht verhalten beginnt, ab der zweiten Strophe dann ein wenig mehr Schwung in den Laden bringt.
Bei „Woven In Time“ verläuft überwiegend in mittleren Tempogefilden und besticht durch eine gewisse Leichtigkeit in seinen Melodielinien. Diesen Eindruck vermittelt auch „Bells Of Varie“ eine Zeitlang, bis Frontfrau Lana Phillis den melodischen Gesang gegen fies-keifende Vocals eintauscht. Während „Serenity“ mit einem Mix aus galoppierender Rhythmik und ausgefeilten Hooks nochmal ordentlich Power reinbringt, lässt es „I’ll Let You Go“ zunächst besinnlich angehen, bis zum zweiten Chorus hin die Band einsetzt und aus der gemächlich wirkenden Nummer eine kraftvolle Ballade macht. „Echo 3 (The Bloom)“ beendet das Album dann so wie es begonnen hat.
Alles in allem ist „Seraphina: The Fall From Eden“ ein sehr gelungenes Debüt, das die Band da abgeliefert hat und welches definitiv Lust auf mehr macht.
Von mir gibt es 8,5 von 10 Hellfire Punkten.
Tracklist:
- Sor El – The Descent
- Fall From Eden
- This Abyss
- Heart Of Obsidian
- Fractured Wings
- Seraphina
- Echo 1 (Embers)
- The Divine
- Woven In Time
- Echo 2 (Hollow Light)
- Bells Of Variel
- Serenity
- I’ll Let You Go
- Echo 3 (The Bloom)
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