Phobetor – A Solitary Vigil (5-Track EP)

© Phobetor – A Solitary Vigil (5-Track EP)

 

Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Phobetor
Album: A Solitary Vigil (5-Track EP)
Genre: Groove/Death Metal
Plattenfirma: unbekannt
Veröffentlichung: 25.07.2025

 

PHOBETOR aus London in good old England sind noch nicht so lange aktiv. Seit 2018 bestehen sie und mit der mir hier aktuell vorliegenden EP haben sie eine weitere und zwei Studioalben in der Band-Vita vorzuweisen. Verschrieben hat sich das Geschlechter gemischte Quintett dem Groove und Death-Metal oder doch eher dem Blackened Death Metal? Dies mag dann jeder für sich selbst entscheiden.

A Solitary Vigil“ geht schneidend mit 6-Saiter und Blastbeats klanglich beginnend zu Werke. Im folgenden bleibt es druckvoll brutal, rhythmisch wechselt man ab und zu, Erholung ist ein Fremdwort,  dies ganz zu meiner Freude und zu guter Letzt feuert mir Debora Conserva ihre Gesangssalven dämonisch in meine Gehörgänge. Ganz anders startet „Absence of Light„. Hier wird es erst akustisch, dann fast schwebend und natürlich wieder schnell, aber anders. Zum Ursprung der bekannten Energie kommt man folgend und so entwickelt sich ein weiterer energetischer Song der einen zu vielem persönlich einlädt, also bewege dich wie du magst.

Black Fading Winter“ überlässt dem Bass fast allein die Bühne und folgend wieder habe ich ein Ungetüm in Sachen Feuer speien zum hören. Die Geradlinigkeit übernimmt im Großen und Ganzen als Dauerfeuer, mittig angelangt geht es hin und wieder groovig „gesitteter“ zu und das dann bis zum Ende. Schwer erscheint „The Vacant World Within Us“ auf der Bildfläche, aber dies ändert sich schnell und so wechselt man die Rhythmen, nicht die Unterwäsche. Dieses Wechselspiel wie auch schon vorher vernommen beherrschen die Damen und Herren vorzüglich, denn alles ist trotz des erwähnten fließend und ein Rad greift in das Andere. „Where Mournful Shadows Dwell“ geht als letzter in das Rennen und das mit einigen Morbid Angel Klängen. Der Song selbst bewegt sich weiter in diesem Fahrwasser, stampft wuchtig stabil seine Spuren in den von Pest verseuchten Boden und hält sich mit seiner vorhergehenden Sprintgeschwindigkeit hier zurück, was aber dem Song keinen Schaden zufügt.

Für diese starke EP gibt es von mir 9 von 10 Hellfire Punkten.

 

Tracklist:

  1. A Solitary Vigil 03:54
  2. Absence of Light 05:02
  3. Black Fading Winter 02:58
  4. The Vacant World Within Us 04:08
  5. Where Mournful Shadows Dwell 04:41

 

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