Pearls & Flames – Spread your wings

© Pearls & Flames

 

Geschrieben von: Bernd Kröninger   
Band: Pearls & Flames  
Album: Spread your wings 
Genre: Melodic Rock 
Plattenfirma: Pride & Joy 
Veröffentlichung: 21.11.2025

 

„Spread your wings“ ist das zweite Album nach „Reliance“ (2022) von „Pearls & Flames“Markus Nordenberg (voc,kb) und Sven Larsson (g) sind die Köpfe der Formation. Seit sich die Band 2019 gegründet hat, kann man ihnen bestimmt keine Arbeitsscheu vorwerfen. Was 2022 mit dem Debut begann, setzten sie nun also fort. Und scheinbar wollen sie abheben, scheint der Albumtitel zu verstehen zu geben. Also nehmen wir diese Auffoderung an, und begeben uns in die Lüfte.

Der Opener lässt uns also bereits abheben. „Spread your wings“ prescht sofort mit Schwung voran. Ein wenig an „Foreigner“ angelehnt klingt „First Love“, das ein feines Solo bietet. Von schwungvoll zu romantisch ruft uns „Like you mean it“. Feuerzeuge an, ohne zu schmalzig zu wirken. Eine Ballade des AOR Genres, das den „Klammerblues“ fördert. Das weeping Solo und der Refrain (.„don’t go, stay the night“.„love me, touche me“.) sorgt für zusätzliche Romantik. 

Ja was haben wir denn hier? Da wird ein Rhythmus zelebriert, der sich von den anderen Songs doch relativ abhebt. „Broken“ avanciert zu einem richtigen Ohrwurm. Starke Voice mit einem berauschenden Solo, einer Chorus Einlage, die wie ein Zwiegespräch ertönt. Wandlungsfähig die Songs, was „The art of letting go“ beweist („Toto“ lässt grüßen).  

Na, der Titel lässt es erahnen, hier geht’s um Hoffnung statt Trennung (..“we still believe our love’s forever“. ..“after all these years we still can see our love’s true“.) „After all these years “, eine schmachtende Ballade. Bleibt die Hoffnung auf ein Happy End mit der Angebeteten. Der Abschluss Track „Sahara“ hat durch die Drums so einen amerikanischen Touch“ wie in den 80ern der R&B Sänger Alexander O`Neal.  

Fazit: Ein leichtes, beschwingtes Album, das die Schweden da auf den Teller legen. Einfühlsame Melodien, die rhythmisch leicht wie eine Feder durch die Rille schweben. Keyboard freundlicher Sound, mit eingängigen Refrains. Ihre durchaus klassischen AOR Melodien müssen sich hinter keinem anderen Genre verstecken. Cabrio Feeling par excellence. Meine Bewertung hierfür sind 7,5 von 10 Hellfire Punkten

 

Tracklist:

01-Spread your wings (feat. Anders Jan Ringman)
02-First love
03-We will survive
04-Like you mean it
05-Runaway train (feat. Anders Hans Nordstöm Rybank)
06-Stay in my life
07-I don`t have to wait
08-Like a Father and Son
09-Broken (feat. Anders Hans Nordstörm Rybank)  
10-The art of letting go
11-After all these years
12-One step closer
13-Sahara

 

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