Omnium Gatherum – May the bridges we burn light the way

© Omnium Gatherum

 

Geschrieben von Marco Gräff
Band: Omnium Gatherum
Album: May the bridges we burn light the way
Genre: Melodic Death Metal
Plattenfirma: Century Media
Veröffentlichung: 07.11.2025

 

Ganze vier Jahre sind seit „Origin“ vergangen, dem letzten Album der finnischen Band OMNIUM GATHERUM, die mittlerweile einen selbsternannten Adult-Oriented Death Metal spielt. Kurz AODM. Das deutete sich schon auf dem 2018er Kracheralbum „The burning cold“ an, nahm aber erst beim letzten Album Fahrt auf.
Zwischendurch erschien noch die 4-Track-EP „Slasher„, die aber nicht wirklich erwähnenswert ist. Ganz abwegig ist die Genre Bezeichnung nicht wirklich. Was nun mit dem neuesten Output und mittlerweile zehnten Studioalbum in 29 Jahren Bandgeschichte kräftig bewiesen wird.

MAY THE BRIDGES WE BURN LIGHT THE WAY ist immer noch unverkennbar OMNIUM GATHERUM. Die Platte trägt eindeutig die Handschrift von Workaholic Markus Vanhala (auch ‚Insomnium‘, ‚Cemetery Skyline‘ und ‚I Am The Night‘), der die Band 1996 gründete. Der melodische Death Metal bildet nach wie vor die Basis der neun Songs, die aber mal mehr, mal weniger mit typisch klassischem Metal und 80er Sounds aufgeweicht werden.

Das Keyboard kommt wieder spür- und hörbar zum Einsatz, auch die Clean Vocals (Vanhala (Guitar) und Kivistö (Bass)) kommen mittlerweile immer öfter zum Einsatz. Melodisch waren die Finnen schon immer, vielleicht nicht so fröhlich wirkend wie heuer, ab und an driftet das auch ein wenig in die „klebrige“ Ecke ab. Aber auch ernstzunehmende, starke Songs bietet MTBWBLTW. Etwa das stark proggige The darkest city. Sieben Minuten feinste Metal Kunst. Allein der 30 sekündige Song-Schwanz am Ende hätte man sich sparen können. Das klingt wie hektische Fahrstuhlmusik…

Aber was gibt es sonst noch Erwähnenswertes? The last hero. Ignite the flame. Barricades. Diese drei Songs bleiben am ehesten im Gedächtnis. Der Rest ist gut, aber nichts von Nachhaltigkeit. Und der Hang zu mehr Massenkompatibilität macht es nicht besser. OMNIUM GATHERUM waren 2018 auf dem Höhepunkt ihres Schaffens. Mit MAY THE BRIDGES WE BURN LIGHT THE WAY geht viel von der anfänglichen Härte flöten. Allein der derbe Gesang erinnert noch an die guten, alten Zeiten. Manches Riff ebenso. Ansonsten entwickeln sich die Finnen mehr und mehr in Richtung Melodic Metal mit tiefen Growls. Kann man mögen, muss man aber nicht.

von mir gibt es 7 von 10 Hellfire Punkten.

 

Tracks:

01 – May the Bridges We Burn Light the Way
02 – My Pain
03 – The Last Hero
04 – The Darkest City
05 – Walking Ghost Phase
06 – Ignite the Flame
07 – Streets of Rage
08 – Barricades
09 – Road Closed Ahead

 

Weitere Infos:

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Bandcamp

 

 

 

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