Nightingale – The Closing Chronicles (Re-Issue)

© Nightingale

 

Geschrieben von: Bernd Kröninger   
Band: Nightingale 
Album: The Closing Chronicles (Re-Issue) 
Genre: Progressiver Melodic Rock – Metal  
Label: Inside Out Music 
Veröffentlichung: 08.08.2025

 

„Nightingale“ legt mit diesem dritten Teil der Neuveröffentlichung die Trilogie beiseite. Nachdem das Original 1996 mit sieben Titeln ein Erfolg war, sind den remasterten Songs in dem Re-Issue weitere 15 Tracks hinzugefügt worden. Teils in der 2025 Version, teils als Live Versionen aus den Jahren von 2001 bis 2012. Auf der ersten CD sind die remasterten Songs aus dem Erscheinungsjahr 1996 enthalten.

Die zweite, Bonus – Cd, enthält größten Teils dieselben Aufnahmen, lediglich als Live Mitschnitten zwischen 2001 und Neben zwei Demos ( „The closing chronicles Medley“ und „Thoughts from a stolen soul“) gibt es von „Intermezzo“ und „Alive“ aktuelle Versionen aus 2025.

Nightingale’s Cover Versionen von „Uriah Heep“ („Return to Fantasy“), „Judas Priest“ („Before the Dawn“) oder auch von „ELP“ („Cést la vie“) zeigen seine eigenwillige aber auch kreative Art. „Cést la vie“ hat mehr Tempo, ist nicht so melancholisch, klingt frisch mit einem schönen Solo und trifft dennoch den rockigen Geist. 

Gleiches gilt für „Return to Fantasy“. Klar, man zieht immer einen Vergleich zu den Originalen. Ganz anders zum Original klingt „Before the Dawn“ (Judas Priest). Der ganze balladeske Sound, die beinah tragische Melodie des Origials wird hier zu einem poppigen Sound umkonstruiert. Durchaus hörenswert.

Da mich diese beiden Songs „Intermezzo“ und „Alive“ speziell interessierten, habe ich mir die ursprünglichen Versionen einmal angehört, und kam zu folgendem Ergebnis. „Intermezzo“ bleibt bei der schweren Rhythmik, klingt jedoch voller und dunkler. „Alive“ (2025) fasziniert von Beginn an, was durchaus an einem sehr berauschenden Refrain liegt. Die wellige Schlussstruktur des Songs rüttelt noch einmal auf.

Fazit: Mit diesem „New Release“ bringt „Nightingale“ eine Deluxe 2CD auf den Markt. Wie mir scheint, gibt Dan uns einen Abschied mit diversen Versionen. Ein Album das abwechslungsreich und zugleich auch spannend durch Coverversionen, Live Mitschnitten und Studioaufnahmen aufgebaut ist. Dabei zeigt Dan seine Kreativität, die scheinbar während seiner Zeit in einer Death Metal Band unbemerkt geblieben ist. Ich kann dem sehr progressiven Album einiges abgewinnen. Meine Bewertung sind 8,5 von 10 Hellfire Punkten. 

 

Tracklist:

CD 1:  

01-Deep inside of nowhere (remasterte Re-issue)
02-Revival (remasterte Re-issue)
03-Thoughts from a stolen soul (remasterte Re-issue)
04-So long (remasterte Re-issue)
05-Steal the Moon (remasterte re-issue)
06-Intermezzo (remasterte Re-issue)
07-Alive again (remasterte Re-issue)

CD 2 (Bonus):

01-Before the dawn (remastert 2025)
02-Cèst la vie (remastert 2025)
03-Return to fantasy (remastert 2025)
04-Intermezzo (Version 2025)
05-Alive again (Version 2025)
06-Deep inside of nowhere (Live in Krefeld 2005)
07-Revival (Live in Finspang 2009)
08-Thoughts from a stolen soul (Live
09-So long (Still i wonder) (Live in Atlanta 2001)
10-Steal the moon (Live in Orebro 2001)
11-Intermezzo (Live in Orebro 2001)
12-Alive again (Live in Orebro 2001)
13-Thoughts from a stolen soul (Demo)
14-The closing chronicles Medley (Demo)
15-Steal the moon (Original Version)

 

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