
© N.Y.C.
Geschrieben von: Klaus S.
Band: N.Y.C.
Album: Built To Destroy
Genre: Heavy Metal
Plattenfirma: Adrenalizing Media
Veröffentlichung: 14.11.2025
Wie würde es klingen, wenn AC/DC sich in einer Gasse mit Judas Priest prügelten, während Motörhead daneben eine Harley aufheulen ließen? So klingen laut Promo N.Y.C. auf ihrem Debütalbum „Built To Destroy“. Gegründet von Sänger/Gitarrist Tommy Bolan, dem in Queens, NY geborenen und aufgewachsenen Sechs-Saiten-Shredder hinter Warlocks Platinum-Album “Triumph & Agony”, gehören zur Band auch die Metal-Veteranen Stet Howland (W.A.S.P., Metal Church) an den Drums und Steve Unger (Metal Church) am Bass. Gemeinsam verkörpern sie den Sound von New York City – laut, unruhig, wütend und bereit, sich aus der Gosse zu erheben.
Egal ob man das Ergebnis nun als Bastard zweier Hartwurst Ikonen bezeichnet oder nicht, die Scheibe macht vom ersten Riff an ordentlich Druck in Form von rohem, klassischem Metal, der nicht zuletzt aufgrund der Färbung von Bolan’s Stimme eine gewisse klangliche Nähe zu den nicht minder ikonischen Grave Digger bzw. dessen Frontmann Chris Boltendahls Nebenspielwiese Steelhammer nicht gänzlich abstreiten kann.
Die Songs selbst sind weitestgehend von hoher Intensität und dürften so manches Haupthaar ordentlich durchwühlen. Der Opener „Heavy As Hell“ macht seinem Namen alle Ehre und entpuppt sich ebenso als 1-A Hymne wie das groovige, mit fetten Backing Shouts versehene „United“. „Fight“ kommt mit Publikums Klatschen aus der Konserve und „OhOhOh“ Gesängen zwar anfangs leicht cheesig daher, erweist sich aber letztlich als fette Party Hymne, während Songs wie „Full Tilt“ oder der Titeltrack für nen amtlichen Abriss sorgen.
Vereinzelt lässt es das Power Trio aber doch mal etwas entspannter angehen. „Lyin Eyes“ erfüllt zwar nicht gerade die Kriterien für einer Ballade, kommt aber dennoch wesentlich zurückhaltender daher. „Central Park“ ist ein nur mit Akustik-Gitarren vorgetragenes Instrumental und mit „Gasoline“ haben die New Yorker einen lässigen Akustik Rocker am Start.
Auch wenn vielleicht nicht jeder der dreizehn Tracks das Potential zum Hit hat, macht „Built To Destroy“ dennoch Spaß und sorgt für eine kurzweilige metallische Beschallung.
Von mir gibt es 7,5 von 10 Hellfire Punkten.
Tracklist:
- Heavy As Hell
- Twisted
- United
- Tired Of Smiling
- Lyin Eyes
- Lets Roll (40 Brave)
- Central Park
- Fight
- Full Tilt
- Highway To Nowhere
- Gasoline
- 244
- Built To Destroy
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