
© Mystopera
Geschrieben von Hans Dadaniak
Band: Mystopera
Album: Das Lied der Steinernen Engel
Genre: sinfonischer/epischer Folk Metal
Plattenfirma: Metalville
Veröffentlichung: 01.08.2025
Zuerst einmal meinen Dank an „Metalville“ für die ausführliche Hintergrund-Info, was leider nicht bei allen Herausgebern der Fall ist. So habe ich dann beim Durchlesen der selbigen viele bekannte Namen gelesen, welche mir zum Teil auch persönlich bekannt sind. Produziert wurde das Album von niemand geringerem als „Chris Harms (Lord oft he Lost)“.
Die kreativen Köpfe hinter diesem Projekt sind „Meike Katrin Stein und Markus Engelfried“, welche mit dieser Idee fast 8 Jahre schwanger waren und sich dann vor 3 Jahren dazu entschlossen haben, endlich mal Nägel mit Köpfen zu machen. Heraus gekommen ist eine Oper mit Folk- und Metal-Einflüssen welches jetzt vorliegt. Gleichzeitig erscheint zum Album noch ein Buch welches einen die Möglichkeit gibt noch tiefer in die Geschichte der „Steinernen Engel“ einzutauchen.
Erzählt wird eine Geschichte über Wikinger, Drachen und mystischen Wesen, in der „Markus Engelfried“ die Hauptrolle des Wikingeranführers Jarl Folkvar übernimmt und „Alina Lesnik“ die weibliche Rolle der Sigrún. Eine im klassischen Sinn aufgebaute Oper, welche bombastisch mit einer Ouvertüre eingeleitet wird. Danach kommen dann direkt die Wikinger auf ihrer Rückreise in die Heimat und mit einem „Ralf Scheepers“ jenseits seiner Gefilde in Deutsch singen.
Als schwermütige Folkballade kommt dann die „Rückkehr nach Solveis Ruh“ daher, welche uns die Tragödie bei der Ankunft offenbart. „Schwarze Flammen“ wird dann der Auftakt für „Alina Lesnik“, welche uns mit Ihrer Glasklaren Stimme verzaubert.
Mit „Aufbruch“ beginnt dann die Reise ins Ungewisse, auf welche sich alle eingeschworen haben. Ein Song der durch seine Drums getragen wird, die eine drohende Kulisse aufbauen. Ganz anders der nächste Song. „Am Rand der Welt“ ist eine mitreissende Speed-Nummer mit einem „Ralf Scheepers“ in Höchstform. Schön arrangiert mit Orchester kommt dann „Herrscher des Meeres daher, harmonischer Chorgesang und einprägende Drums geben ihr übriges um diesen Song schon fast als Hymne zu bezeichnen. Meeresrauschen und sanfte Klänge leiten dann „Bis nach Valhalla“ ein. Ein Song bei dem „Chris Harms“ seinen weiteren Anteil an diesem Album beiträgt indem er das Cellospiel übernommen hat. Eine schöne Ballade. „Ankunft“ ist dann im typischen Tavernen Stil abgehalten und mit einem Refrain zum Mitsingen.
Mit „Asche zu Asche“ wird dann ein Song mit sehr nachdenklichem Text, den man durchaus ins „jetzt“ übertragen kann, dargeboten. Auf alle Fälle ein Song der auch musikalisch mitreißt. Fast zynisch mit mehr Sprechgesang anmutender Interpretation wird uns „Die Welt soll brennen“ vorgetragen. Den Abschluss übernimmt dann mit einer Laufzeit von über 12 Minuten Spielzeit der Titel „Saga“. Alles was man sich musikalisch erhofft wird in diesem Song vereint. Heroischer Gesang, wechselnde Tempi, ausgeklügelte Riffs und Speed Drums, Düsterheit und Licht.
Ein Album das eigentlich alles beinhaltet um Erfolgreich zu sein. Eine gut durchdachte Geschichte, vielseitige Instrumentalisierung. Klasse Interpreten und Musiker. Dafür gibt es von mir 10 von 10 Hellfire-Punkten.
Tracklist:
01 Ouvertüre feat. (12)
02 Land in Sicht feat. (1), (2), (9)
03 Rückkehr nach Solveis Ruh feat. (8), (11)
04 Schwarze Flammen feat. (7)
05 Aufbruch feat. (8), (11)
06 Am Rand der Welt feat. (2)
07 Herrscher des Meeres feat. (1), (2), (7), (8)
08 Bis nach Valhalla feat. (1), (13)
09 Ankunft feat. (3), (8), (11)
10 Asche zu Asche feat. (1), (4)
11 Die Welt soll brennen feat, (1), (5), (6)
12 Saga feat. (1), (2), (4), (5), (6), (7), (8), (9)
Line Up:
Meike Katrin Stein – Violine, Chorgesänge
Markus Engelfried – Leadvocals, Chorgesänge, Cister, Laute, Flöten
Rolf Munkes – Gitarre
Frank „Mampf“ Herold – Bass
Bernd Heining – Schlagzeug
Als Gäste:
(1) Saskia Maria – Schandmaul
(2) Ralf Scheepers – Primal Fear
(3) Mr. Hurley – Mr. Hurley und die Pulveraffen
(4) Norbert “Norri” Drescher – Corvus Corax
(5) Katja Moslehner – (ex-) Faun
(6) Aello – Harpyie
(7) Alina Lesnik – ROBSE
(8) Pínto von Frohsinn – Ganaim, (ex-)Versengold
(9) Stefanus Rex – The Kings Pipers
(10) Frank Herold – (ex-)Saidian, Krayenzeit
(11) Die Irrlichter
(12) Budapest Scoring Orchestra
(13) Chris Harms – Lord oft the Lost
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