Mother of Millions – T

© Mother of Millions

 

Geschrieben von: Bernd Kröninger   
Band: Mother of Millions 
Album: T
Genre: Progressiv Metal 
Plattenfirma: ViciSolum Records
Veröffentlichung: 11.09.2026

 

Nachdem ich in letzter Zeit einige Alben aus dem Bereich Skandinaviens erhalten habe, wechselt es nunmehr in wärmere Gefilde. Wir begeben uns nach Griechenland, wo wir es mit Kostas Konstantinidis’s und George Prokopiou’s Progmetal Band other of Millions“ zu tun haben. Was man bereits im Vorfeld anmerken kann ist der sehr cineastische, endzeitähnliche Sound, der in die aktuelle Weltlage passt. 

 Mit dem Opener „The Wound“ spürt man durch den Gesang wie emotional und Gänsehaut bereitend die nächsten Songs sein dürften. Die brillanten Wechsel von brutal progressivem Klang zu beinahe „harmlos“ erscheinendem Sound verleihen dem Song eine musikalische Breite. Ein Gegensatz wie Feuer und Wasser. Ich will nicht übertreiben, aber der Opener verdient schon das Prädikat: meisterhaft!

„The War“ wartet mit einigen elektronischen Elementen auf, die sich in diesen Rock Song bestens einfügen. Haben wir den „Krieg“ beendet, befassen wir uns mit den Nachwirkungen („The Aftermath“). Gut eingesetzte Drums im noch immer martialischen Sound, ein Chor der anklagend wirkt und die Voice, die sich positiv dagegenstellt (…„how many times before the damned will weave the future“…). Sehr bombastisch drängt sich „The Innocent“ gleich zu Anfang in unsere Gehörgänge. Ebbt nach gut einer Minute rhythmisch ab, gibt sich melodisch ruhig, bevor die Spannung wieder hart aufgebaut wird (u.a. 4:10).

„The Ascent“ könnte man als Wertschätzung für „Pink Floyd“ („Time“) ansehen. Lasst es einfach auf Euch wirken. Interessant wie sich das „narrative“ und der Chor hier unaufdringlich einbinden. Progressiv, episch und somit für Movies geeignet.

Annähernd mit orchestraler, opernhafter Melodie gibt sich der einminütige Track „As One“. Die Thematik nimmt der folgende Song „The One“ wieder auf, präsentiert jenen allerdings als eine harte Rockhymne, die es sich nicht nehmen lässt gefühlvoll eine Violine einzubauen. Diese Mischung mit den harten Riffs fetzt total rein.

„The Circle“ hebt sich rhythmisch mit seinen Grooves ein wenig von den anderen Tracks ab. Für meine Begriffe wirkt es doch sehr amerikanisch. Jedoch nicht so überladen mit Grooves, nicht so verspielt. „The Sun“ begeistert als „Longrun“ (8:20) mit einem Beginn, der sakrales Kirchengeläut ertönen lässt. Schwere Klänge mit sehr kraftvollen Riffs bestimmen fortan den Sound. Der feminine Chor verbreitet Hoffnung sollte uns der Fixstern einmal untergehen (..“ the sun will rise“..). Mit deutlich tieferer Stimme wird der weiblichen Hoffnung Unterstützung geleistet.

Mystisch, windig mit einer erzählenden, fast schon folkloristischen Rhythmik kommt der Album – Closer „Death“. Das besondere an diesem Song ist das langsam ausgeblendete Ende. Faszinierend die in den Bann ziehende Voice.

Fazit: Eine sehr emotionale Scheibe (spiegelt sich in den Titeln wider). Jedes Riff in den Songs, jede einzelne Melodie erzeugt Gänsehaut. Stimmlich sehr nah an „Linkin Park“. Knapp 45 Minuten, die dem Progrock vollstens gerecht werden. Athen hat sich beworben Aufsehen zu erregen und verdient sich auch wegen des Violinspiels mit „T“ volle 10 Hellfire Punkte.

 

Tracklist:

01- The Wound
02- The War
03- The Aftermath
04- The Innocent
05- The Ascent
06- As One
07- The One
08- The Circle
09- The Sun
10- Death

 

Mehr Infos:

Facebook

 

 

Speichere in deinen Favoriten diesen Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.