
© Mob Rules
Geschrieben von: Stefan Lorenzen
Band: Mob Rules
Album: Rise of the Ruler
Genre: Melodic Power Metal
Plattenfirma: Rock of Angels Records
Veröffentlichung: 22.08.2025
Die norddeutschen Power-Metaller veröffentlichen nach einer 7-jährigen „Auszeit“ ihr mittlerweile zehntes Studioalbum. Dieses Album setzt konzeptionell bei den Alben „Savage Land(1999)“ und „Temple of Two Suns(2000)“ an. Dystopische, feindliche Endzeitwelten im Kampf um die letzten Ressourcen werden gekonnt vertont.
Doch eines sei vorweg angemerkt. Wo MOB RULES draufsteht, ist auch MOB RULES drinnen. Man sollte nichts ungewöhnlich Neues erwarten. Epische Hymnen gepaart mit beeindruckenden Gitarren ist das, wofür MOB RULES steht und was man auch bekommt. Alles beginnt mit „The Fall of Dendayar“, welches sehr orientalisch wirkt und außer einer eingesprochenen Geschichte als „Intro“ zu bezeichnen wäre.
Richtig zur Sache geht es dann bei „Exiled“. Ein Riff unterstützt von Drums und Keyboard zeigt die Richtung an und ist genau das, was man von MOB RULES erwarten kann. Melodisch mit einem gewissen Drive und der ikonischen Stimme von Klaus Dirks. Im Endteil dann epische Solis und ein Teil bei dem die Matte ordentlich ausgeschüttelt werden kann.
Dass man auch Geschwindigkeit kann, zeigt sich bei „Future Loom“. Double Bass Drumming mit einem eingängigen Riff läuten den Song ein der musikalisch an Songs wie „Childrens Crusade“ erinnert. Bei den nächsten 3 Songs handelt es sich um die bereits bekannten weiteren Vorabveröffentlichungen „Dawn of the second Sun“, „Back to Savage Land“ und „Trial and Trail of Fear“. Diese bilden das ganze Spektrum der Band ab und reichen von „etwas“ sanfter über groovig bishin zum bekannten Power Metal Stil.
„Nomadic Oasis“ ist ein über 5-minütiger Epos der genau das widerspiegelt, womit ich MOB RULES verbinde. Bombast und Pathos. „Coast of Midgard“ zeigt da wieder die andere „typische“ Seite MOB RULES. Double Bass drumming im Rhythmus der Gitarren. Ein Refrain, der auch noch zum Mitsingen einlädt.
Dass MOB RULES auch episch ohne sägende Riffs kann, zeigt sich bei der Ballade „On the Trail“, bei dem Klaus ein Duett mit Ulli Perhonen singt. Erinnert an „Dykemaster’s Tale“ ohne den Power Metal Part. Den Abschluss bildet „Equilibrium (Rise of the Ruler)“ und lässt die Band noch mal zur Hochform auflaufen. Es werden alle bestehenden Markenzeichen der Band ausgenutzt und beschließen ein Album, das nicht nur Fans ansprechen wird.
Von mir gibt es 8 von 10 Hellfire-Punkten.
Tracklist:
01 The Fall of Dendayar
02 Exiled
03 Future Loom
04 Dawn of the second Sun
05 Back to Savage Land
06 Trial and Trail by Fear
07 Providence
08 Nomadic Oasis
09 Coast of Midgard
10 On the Trail
11 Equilibrium ( Rise of the Ruler)
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