Matador – Above, Below and So

© Matador

Geschrieben von: Bernd Kröninger
Band: Matador
Album: Above, Below and So
Genre: Psychedelic Post Rock
Label: Church Road Records
Veröffentlichung: 27.02.2026

Unser heutiger musikalischer Gast kommt aus Kanada. Einem weiten und auch sehr kalten Land. Nun macht sich „Matador“ auf, uns ihr drittes Album nach „They were here before us“ und „The Surge“ näher zu bringen. Haben Scott Stronach (dr), James Kirk (g, voc) und Mark Ainsworth (b) die ersten beiden Scheiben rein instrumental abgeliefert, so versuchen sie sich auf dem aktuellen Album auch gesangstechnisch. Wie das ankommt, und ob sie hier als „Matador“, der als Sieger vom Platz geht, triumphieren können, werden die nächsten gut 40 Minuten zeigen.

Der Opener „The house always wins“ fällt direkt mit der Tür ins Haus. Und der Song ist der erste Track der Band, der vokalistisch ist. Vielleicht ergibt sich hiermit eine neue Ausrichtung des Trios. Eine gelungene Mischung aus psychedelischen und Post – Rock Elementen bietet uns „Glitter Skin“. Und ich finde, die Schrems und die doomige Voice könnte doch furchteinflößender sein.

„The Flood“ könnte sich zum Geheimtipp entwickeln. Hat dieser Track doch verdammt geile, harte Riffs, die einem sprichwörtlich den Atem rauben. Was durch den Opener – Riff unterstrichen wird. Langsam mit den ballernden Drum baut sich die Flut auf, die Dich unter sich begräbt. Sich rhythmisch wie ein Tsunami erhebt, um in einer kurzen „Ruhephase“ mittels rezitativer Erklärung neue Kraft zu sammeln.

„O Suna“ bildet den „Ausreißer“ mit lediglich 2:31 Minuten, was dem Titel aber nicht die Energie und durchdringende, dunkle Atmosphäre abspricht. Dahingegen ist „A Virus“ der „longrun“ des Albums. Gegensätzlicher hätte man die Reihenfolge nicht wählen können. Fast romantisch mit langsamer Rhythmik startend, übt James seine Voice. Eher krächzend als growlend geht sie im Tonfall etwas unter. Den finalen Aspekt gibt „Hooks“. 7 Minuten, die mit Volldampf den „Rausschmeißer“ mimen. Brutale Riffs, die mit den Drum alles niedertrampeln, ähnlich einer „Stampede“.

Fazit: Darf man das aktuelle Album jetzt schon einen Triumphzug starten lassen? Es ist ja schon einzigartig, allein wegen des Openers, der der erste vokalistische Song der Band überhaupt ist. In dem Album spürt man die Kraft, die ein Matador entfaltet, um an sein Ziel zu kommen: zum Sieg! Das zeichnet jeden einzelnen Song aus. 7,5 von 10 Helfire Punkten verbucht der „Matador“.

Tracklist:

  1. The House always wins
  2. Glitter Skin
  3. The Flood
  4. O Suna
  5. A Virus
  6. Hooks

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