Malevolence – Where only the truth is spoken

© Malevolence

 

Geschrieben von: Lukas Potthoff
Band: Malevolence
Album: Where Only The Truth Is Spoken
Genre: Hardcore / Metalcore
Plattenfirma: Nuclear Blast
Veröffentlichung: 20.06.2025

 

Mittlerweile ist es bereits 12 Jahre her, dass Malevolence ihr erstes Album “Reign of Suffering” auf den Markt geschmissen haben. Dieses Album schlug ein wie eine Bombe. Vom Support Act zu Headlinerslots, von kleinen Clubs zu großen Konzerthallen. Es hat sich jede Menge getan und mittlerweile sind sie zu einem großen Namen geworden, mit dem sich neue Bands durchaus messen müssen. Jetzt sind wir bei Album Nummer 4 “Where only the truth is spoken”.

Und ich übertreibe nicht, wenn ich sage, “Es ist ein Brett”. Starke Produktion, ein drückendes Schlagzeug und eine wohltemperierte Mischung aus markanten Vocals und dem einen oder anderen Nackenbrecher. Persönliches Highlight ist ein Feature auf dem Album. Nein, das ist wirklich mein Ernst. Und das ist niemand geringeres als Lamb of God Frontmann Randy Blythe, der nach eigenen Aussagen selbst großer Fan des Genre ist.

Tracks wie der Opener “Blood to the leech” und “So help me God” sowie „With dirt from my grave” stechen besonders heraus. Malevolence haben sich hier mit ihrem neuen Album nicht nur selbst übertroffen, sondern meiner Meinung nach einen Standard gesetzt. Wobei es damit schwierig sein sollte, das noch einmal zu übertreffen. Leider fällt das Niveau der Dynamik an wenigen Stellen ab, sodass es zwischenzeitlich hier und da mal etwas “eintönig” erscheint. Glücklicherweise nie einen ganzen Song lang, sondern “nur mal eben kurz”.

Wer mal in das Hardcore-Genre hineinschnuppern möchte und dem Bands wie Terror, Madball oder Hatebreed etwas zu stringent sind, der sollte sich an diesem Album definitiv einmal versuchen. Durch die Anlehnungen an Metalcore typische Vocals und kurze knackige Pre-Breakdowns wird gerade für Genre Neulinge eine sehr gute Basis geschaffen. Und wenn wir ehrlich sind, gönnt man den Jungs von Malevolence durchaus ein paar mehr Höhrer. Vor Allem wenn sie dieses hohe Maß halten können.

Ein Wort sollte man noch zu diesem unglaublich gelungenen Cover sagen. Eines der besten, wenn nicht das Beste das ich seit langer Zeit gesehen habe.

Wohlverdiente 9 von 10 Hellfire Punkten.

 

Tracklist:

01 – Blood To The Leech
02 – Trenches
03 – If It´s All The Same To You
04 – Counterfeit
05 – Salt the Wound
06 – So Help Me God
07 – Imperfect Picture
08 – Heavens Shake
09 – In Spite (feat. Randy Blythe)
10 – Demonstration Of Pain
11 – With Dirt From My Grave

 

Weitere Infos:

Bandcamp
Instagram
Facebook
Homepage

 

 

Speichere in deinen Favoriten diesen Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.