Geschrieben von Oliver Heberling
Artist: Lex Legion
Album: Lex Legion
Genre: Heavy Metal
Plattenfirma: MNRK Heavy
Veröffentlichung: 12.06.2026
LEX LEGION sind keine gewöhnliche Supergroup. Vielmehr versammelt sich auf dem gleichnamigen Debütalbum der gesamte Them-Hofstaat von Kim Bendix Petersen, besser bekannt als King Diamond, um der gemeinsamen musikalischen Schaffensphase Ende der 1980er-Jahre zu huldigen.
Gitarrist Andy LaRocque gehört bis heute zum Live-Line-Up des King. Neben ihm sind Mikkey Dee an den Drums, Pete Blakk an der zweiten Gitarre und Hal Patino am Bass auf LEX LEGION wieder mit von der Partie. Erweitert wird das Gespann um Nils K. Rue, Sänger der Band Pagan´s Mind. Rues Gesang nun mit der Theatralik des King zu vergleichen wäre allerdings eine vermessene Hürde, an der LEX LEGION nur scheitern könnten.
Dennoch: Musikalisch bewegt sich die Band in weiten Teilen im Fahrwasser des gemeinsam im Jahr 1988 veröffentlichten Albums Them. So adressiert LEX LEGION direkt von Beginn an viele Elemente der düsteren Atmosphäre („Sleep eternally“ und „Gypsy tears“) des Kult-Albums. Auch glänzt Nils K. Rue oft mit dem Markenzeichen des King – seinem markanten Falsettgesang („When the stars align“ und „(I am) The ressurected“).
Alles in allem ist LEX LEGION technisch makelloser und kurzweiliger Fanservice, der mehr als solide die Wartezeit auf ein (womöglich gar nicht mehr) erscheinendes, neues King Diamond-Album verkürzt.
Von mir gibt es 7 von 10 Hellfire-Punkten.
Tracklist:
01 – Sleep eternally
02 – Gypsy tears
03 – When the stars align
04 – (I am) The ressurected
05 – Lost inside
06 – Dreams of darkness
07 – Saviours
08 – Life eternal
09 – Far away
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