L.A. Guns – Renegades

© L.A. Guns

 

Geschrieben von Hans Dadaniak
Band: L.A. Guns  
Album: Renegades
Genre: Hardrock
Plattenfirma:  Golden Robot / Soulfood
Veröffentlichung: 13.11.2020

L.A. GUNS, wie bei keiner andere Band ist die Entstehungsgeschichte so kompliziert.
Ursprünglich von „Tracii Guns“ gegründet und mit einem Sänger Namens „Axl Rose“ besetzt, verlies letzterer die Band bereits vor den ersten Demos um seine „Hollywood Rose“ zu gründen, um diese dann mit den „L.A. GUNS“ zu „Guns N‘ Roses“ zu vereinen. Und wäre, hätte und wie auch immer, wäre nicht als neuer Gitarrist „Slash“ hinzugestoßen, gäbe es vielleicht die „L.A. GUNS“ nicht mehr. So aber rief „Tracii Guns“ seine alte Band wieder ins Leben zurück. Soviel zum Anfang. Über die Jahre hinweg gab es zahlreiche Wechsel und 2 „L.A. GUNS“. Zum einen von „Tracii Guns“ und die von „Steve Riley“. Letztere ist die, welche uns das Album „Renegades bescheren.

Doch wie soll ich sagen, man muss den Hardrock ebenso wenig wie das Rad neu erfinden. Sicher, es gibt verschiedene Stilrichtungen, aber, muss ich bei einer bleiben?
 Das mir vorliegende Album bringt Rockmusik, die könnte Jahrzehnte zuvor entstanden sein. Fast jeder Song hört sich an, wie schon mal gehört. Viele Bands, die eine weitaus längere Daseinsberechtigung haben bringen Alben hervor, die ihre Identität nicht verleugnen, aber trotzdem anders klingen. Hier jedoch ist es für mich nicht der Fall. Man mag es der jetzigen Situation zuschreiben, das nicht alles perfekt rüberkommt, aber wenn ich beim ersten auflegen schon denke, kommt mir bekannt vor, dann ist etwas falsch.
Die Riffs klingen wie schon tausendmal gespielt, auch die Soli klingen nicht gerade neu. Dazu ein Chorusgesang, der schon in etlichen Songs vorgekommen ist.

Jungs, wenn das alles ist, dann wird der Ruhm wohl noch etwas warten müssen. Seid frech, Rotzig und bringt neue Töne. Einzig euer letzter Song, „Don’t Wanna Know“ hebt sich von diesem Album ab. Ein wenig wie aus der Post-Pink-Ära, kommt hier frischer Wind auf.
Deshalb gibt es von mir nur 6 von 10 Hellfire-Punkten.

Tracklist:

01 Crawl
02 Why Ask Why
03 Well Oiled Machine
04 Lost Boys
05 You Can’t Walk Away
06 Witchcraft
07 All That You Are
08 Would
09 Renegades
10 Don’t Wanna Know

LineUp:

Bass – Kelly Nickels
Gesang – Kurt Frohlich
Gitarre – Kurt Frohlich, Scotty Griffin
Schlagzeug – Steve Riley

Weitere Infos:

YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=bRZUG8I4fT8&feature=emb_logo
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