
Text und Fotos von Frank Weichert
Sabaton in der Hanns-Martin Schleyerhalle Stuttgart. Und wenn bei Sabaton eines so sicher ist, wie das Amen in der Kirche, dann das Sabaton eine mega Bühne auf die Beine stellen. Und zur „The Legendary Tour“ wurde auf der Bühne kurzerhand eine komplette Burg aufgebaut.

Aber bevor es mit Sabaton losging, war erst mal der Support Act an der Reihe, und dieser war mehr als außergewöhnlich. Das Legendary Orchestra betrat pünktlich um 18.30 Uhr die Bühne. Eine eigen von Sabaton gegründetes Orchester, im Fokus Patty Gurdy mit der Drehleier, Asano an der Geige und Noa Gruman am Gesang und als Dirigentin für das Orchester. Und so präsentierte das Legendary Orchestra 45 Minuten Sabaton Klassiker in orchestraler Umsetzung. Wow, das war mal was Neues und vor allem eine klasse Umsetzung und hat die Vorfreude auf Sabaton noch deutlich gesteigert, was auch beim Publikum deutlich zu spüren war.
Und dann war es soweit, pünktlich um 20 Uhr gingen die Lichter aus und, nein, nicht Sabaton betraten die Bühne, sondern Napoleon. Gefolgt von Dschingis Khan und Cäsar. Die Drei versuchten zu klären wer der größte Herrscher der Geschichte war, bis dann in einem Fackelzug die Kreuzritter die Bühne betraten. Damit war klar, wer zumindest am heutigen Abend der Herrscher in der Schleyerhalle war. 
Den als die Kreuzritter ihre Helme abnahmen brandete der Jubel auf, den es waren Sabaton. Und somit begann das Konzert auch gleich mit einem Song vom aktuellen Longplayer, „Templars“. Es folgte eine mehr als geile Setlist, gespickt mit Klassikern wie „Carolus Rex“, „Primo Victoria“ und „The Art Of War“ und Songs vom neuen Album. Dazu Pyros und Lichteffekte die perfekt auf die Songs abgestimmt waren. Und zwischendurch „musste“ ja auch immer wieder ein Bier getrunken werden. Von vorherigen Konzerten wusste man ja, das bei der aktuellen Tour eine B-Stage vorhanden ist. Diese allerdings suchte man in der Schleyerhalle vergebens. Allerdings marschierte stattdessen bei „Attack Of The Dead Man“ die komplette Band einmal durch die ganze Halle, so das auch die Zuschauer in den hinteren Bereiche Sabaton mal von Nahem zu Gesicht bekamen. Klasse Idee.
Nach knapp zwei Stunden war mit „Masters Of The World“ auch schon wieder Schluss und das Publikum in der ausverkauften Schleyerhalle wurde in die Nacht entlassen.
Als kleines Fazit kann man sagen, es war ein absolut klasse Konzert das fast keine Wünsche offengelassen hat. Auch würde ich mir persönlich wünschen, das es mit dem „Legendary Orchestra“ weitergeht und man es vielleicht mal Solo auf Tour anschauen kann.
Und auch hier an dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an das Management für das ausführliche Briefing vor der Show und das bereitstellen von kleinen Tritten, so das die kleineren Fotografen besser an der hohen Bühne fotografieren konnten.
Bildergalerie The Legendary Orchestra
Setlist Sabaton (Quelle: Sabaton)
- Templars
- The Last Stand
- Hordes Of Khan
- I, Emperor
- Crossing The Rubicon
- Carolus Rex
- Red Baron
- Stormtroopers
- A Tiger Amongst Dragons
- Christmas Truce
- Soldier Of Heaven
- Attack Of The Dead Man
- Night Witches
- Primo Victoria
- Steel Commanders
- The Art Of War
- To Hell And Back
- Masters Of The World










