
Geschrieben von Bernd Kröninger
Manchmal ist es gar nicht schlecht den Empfehlungen seines Chefs zu hören. Also auf nach Wuppertal Barmen. Die Location „Live Club“ liegt im Innenstadtbereich und ist im unteren Bereich der „Ruhmeshalle“ vorzufinden.
Eine nicht gerade große Location, aber in einem sehr familiären Ambiente. Punkt 20 Uhr füllte sich die „Stage“.
Inzwischen war der „Live Club“ mit rund 280 Metalheads prall voll. Auf der Bühne startete „Axe Victims“ mit „Heartbreaker“ vom 1984 erschienenen Debutalbum „Another Victim“. Als dann „Devil inside“ vom aktuellen Album „Hypnotized“ folgte, war die Stimmung schon auf dem Sidepunkt. Man spürte, dass die Audience mit der Band sehr stark verknüpft war. Die Mischung der zwölf Titel – u.a. „Shoot from the stars“, „For the Ladies“, „I’ve got the Power“ oder „Man of the Dark“ vom Debut sowie „Devil inside“, „Blood in my veins“, „Hell is on fire“ oder auch „Shout“ hätte nicht besser gewählt sein können. Besonders die Beteiligung der Metalheads beim Song „I’ve got the power“ zeigte die Textsicherheit. Führten sie doch den Song mit „You got the money“ lautstark fort. Selbiges erfuhr „For the ladies“, wobei sich hier verständlicherweise die weiblichen „Listeners“ besonders hervortaten.
Was eventuell einen kleinen „Wehrmutstropfen“ des Abends bildete, war die nicht gerade große Bühne. Trotz allem, wirbelte A.H. immens auf dem Bühnenbereich.
Als A.H. Son den letzten Song ankündigte, war eine gewisse Unzufriedenheit seitens des Publikums schon zu spüren. Allerdings lässt man den Lokalmatador nicht ohne Zugabe so einfach los. So legten „Axe Victims“ den Titeltrack „Hypnotized“ nach. Ein Abend, der aufgrund des Hinweises von Jörg Schnebele einen genialen Höhepunkt bot.
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