Ketzer – Cloud Collider

© Ketzer – Cloud Collider

 

Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Ketzer
Album: Cloud Collider
Genre: Black/Thrash Metal, Post-Rock/Metal
Plattenfirma: Metal Blade (Sony Music)
Veröffentlichung: 12. April 2019

 

Das Quintett KETZER – stammend aus Bergisch-Gladbach und gegründet 2003, hat sich dem Black/Thrash Metal, Post-Rock/Metal verschrieben. Bis dato kannte ich sie nicht, was sich ja nun mit ihrem vierten Album – was mir vorliegt – ändert. Natürlich habe ich mir daraufhin im Vorfeld “Satan’s Boundaries Unchained” (2009), “Endzeit Metropolis” (2012) und das doch andere 2016er Album “Starless” angehört.

Instrumental akustisch und leicht verträumt startet das Album mit dem Opener “The Machine“. “Keine Angst” beginnt mit einem hauch epic, bricht dann aber schwarz brachial über mich herein. Im Verlauf wird die Geschwindigkeit hoch gehalten, aber auch zwischendurch zum Mid-Tempo groovend abgebremst, das Sprachliche wechselt und in einigen Passagen habe ich das Gefühl einen Hauch Immortal / Abbath musikalisch zu vernehmen und zu spüren. “Walls” treibt den Sound schön vor sich her, eine Mischung aus verschiedenen Stilen erklimmt sich den Weg zu mir und das stimmlich Gebotene ist rasiermesserscharf. “Cloud Collider” drischt wieder mehr auf mich ein, dies aggressiv kreativ in die schwarze Magengegend und die 6 Saiter bekommen neben den tosenden Drums ihre Spielwiese.

Forever Death” ist instrumental düster angelegt, das folgende “The Wind Brings Them Horses” ist wieder anders als die anderen. Leicht stampfend erinnert er mich in teilen an Samael, aber ohne seine eigene Identität zu verraten. “No Stories Left” lässt wieder die schwarzen Kerzen ideenreich brennen, mal ohne Gefangene, mal mit Begnadigung. Zwischendurch wird das Gaspedal fast auf null gefahren und stimmlich hat der Teufel seinen Kurzauftritt. “This Knife Won’t Stay Clean Today” beehrt mich mit messerscharfen Riffs und scharfkantigem Ideenreichtum. Definitiv eines meiner Highlight auf diesem Album. Was hier an Abwechslung geboten wird, ist schon frappant. “(The Taste Of) Rust and Bone” bietet mir die eindrucksvolle Bandbreite der Fähigkeiten der Band und auch hier wird die Härte nicht zurückgefahren. “Light Dies Last” klingt in seiner Gesamtheit schmerzerfüllt und gibt mir nochmal zum Abschluss die volle künstlerische Wucht.

Fazit: Eindrucksvoll melden sich KETZER nach drei Jahren zurück! Der schwarze teuflische Ursprung ist wieder vertreten und dies beeindruckender denn je.

Von mir gibt es 9 von 10 Hellfire-Punkten!

 

Trackliste:

  1. The Machine 
  2. Keine Angst 
  3. Walls 
  4. Cloud Collider
  5. Forever Death
  6. The Wind Brings Them Horses
  7. No Stories Left
  8. This Knife Won’t Stay Clean Today
  9. (The Taste Of) Rust and Bone
  10. Light Dies Last

 

weitere Infos:

https://www.facebook.com/ketzergermany/

 

 

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