Kamelot – Ascension

© Kamelot

 

Geschrieben von: Bernd Kröninger   
Band: Kamelot 
Album: Ascension   
Genre: Melodic / Symphonic Power Metal 
Label: Noise Records 
Veröffentlichung: 19.09.2025

 

Heute befassen wir uns mit einem Urgestein des Metal. Einer Band, die seit 1987 besteht, mit einer Umbenennung 1991 von „Camelot“ auf „Kamelot“ auch eine Wandlung in ihren Songs vorgenommen hat. Befassten sie sich vorerst mit Fantasie und mittelalterlichen Themen, so waren gesellschaftliche, philosophische und zunehmend Widerstand und Hoffnung Gegenstand ihrer Songs. „Kamelot“ wird allgemein als eine amerikanische Band genannt. Die Bandmitglieder kommen aus Schweden, Belgien, Deutschland und Amerika. Also auf der Suche nach dem „internationalen Gral“? Youngblood als Gründer der Band und Tibbetts haten die „Stars and Stripes“ aufrecht.
Mit „Ascension“ veröffentlichen die „Guys“ ihr 14. Album. 

Anlässlich ihres 30jährigen Band Jubiläums, lassen sie uns noch einmal die Anfänge von 1995 – 1998 erleben. Aus diesem Grund erscheint die Ausgabe (die ersten drei Alben „Eternity“, „Dominion“ und „Siege Perilous“) in einem Deluxe Box Set mit einem mehrseitigen Booklet. Zusätzlich werden die drei frühen Werke der Band als Vinyl auf zwei LPs veröffentlicht. Die Aufnahmen wurden remastert. Somit ist der anfängliche Sänger Mark Vanderbuilt noch einmal zu hören. 

Wer erinnert sich nicht gerne an das epische Intro von „Eternity“? Und Mark‘s Voice ist eine Mischung aus Michael Kiske (Helloween) und Bruce Dickinson (Iron Maiden) was ich gerade noch mal festgestellt habe, als ich den Track gehört habe. Oder sollte ich da irren? Die derbe Spielweise bei „Fire within“ mit dem riffigen Solo bleibt doch in Erinnerung. Was mir besonders gefiel bzw gefällt ist das Studium der Jonglage („Etude Jongleur“).

Ebenso martialisch, episch startet „Ascension“ vom Album „Dominion“. Ein instrumentaler Kracher. Eine besonders emotionale Voice begegnet uns in „We are not separate“. Als ein geniales Masterpiece sehe ich noch immer den Song „Crossing two Rivers“ mit den riffigen Gitarrenklängen, den galoppierenden Drums.

Was auch „Siege Perilous“ ausmacht, ist wie bei den vorherigen Alben diese voluminöse martialische Aufmachung. Kann man sagen, das Metal mit „Millennium“ gestartet ist? Rasant jagt der Track durch die Rille. Ebenso unvergesslich „Where i reign“. Ein unglaublich melancholisch schöner Track. Dieser balladeske Rhythmus, der progressive Elemente in sich birgt. Theatralisch, opernhaft und instrumentell klagend. 

Fazit: Man muss den Jungs dankbar sein, diese drei Alben hier zusammengefasst zu haben. Ihre Musik ist wie es ihr Debut 1995 bereits erwähnt für die Ewigkeit („Eternity“). Es zeigt, das gute Mucke schon lange existiert. Bei der Vielzahl der Songs wäre es ein Buch geworden jeden in 2025 remasterten Track unter die Lupe zu nehmen. 
Diese Compilation verdient 9 von 10 Hellfire Punkten.

 

Tracklist:

CD1 „Eternity“

01-Eternity
02-Black Tower
03-Call of the Sea
04-Proud Nomad
05-Red Sands
06-One of the Hunted  
07-Fire within
08-Warbird
09-What about me
10-Etude Jongleur
11-The Gleeman

 

CD2 „Dominion“

01-Ascension
02-Heaven
03-Rise again
04-One day I’ll win
05-We are not separate
06-Birth of a Hero
07-Creation
08-Sin
09-Song of Roland
10-Crossing two Rivers  
11-Troubled mind

 

CD3: „Siege Perilous“

01-Providence
02-Millennium
03-King’s Eyes
04-Expedition
05-Where i reign
06-Rhydin
07-Parting Visions
08-Once a dream x
09-Irea
10-Siege
11-We three Kings
12-One day
13-Look through these King#eyes (King’s eyes Demo)
14-Millennium (instrumental Demo)
15- Eternal Flame (Once a dream Demo)

 

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