
© Ivy Gardens
Geschrieben von: Bernd Kröninger
Band: Ivy Gardens
Album: Death of Don Valley
Genre: Stoner / Doom Metal
Label: Paper Cut Recordings
Veröffentlichung: 29.08.2025
Mit dem Opener „Burn for Murder“ zeigt sich bereits die ungestüme, nicht selbst beherrschende Motivation zur Gewalt. Dabei gibt es scheins Aussagen von Lee Harvey Oswald, die dem Song zugrundeliegen (..“they say, it just takes a second to die“..). Läuft hier etwa etwas gewaltig aus dem Ruder?
„Eye Witness“ dauert zwar nur 2:50 Minuten, rumpelt aber gehörig alles durcheinander. Ganz genau so sind die textlichen Gedanken in dem Song. Durcheinander, infrage stellend (…“clear my head, burn my soul“..).
„Burden“ sehe ich als den gradlinigsten, strukturiertesten Song an, weil ihm diese chaotische Substanz seiner Vorgänger fehlt. Ein schönes Drumsolo zum Einstieg der „gefrorenen Gliedmaßen“.
(„Frozen Limbs“) nimmt mit typischem Stonersound Fahrt auf. Ein Song, der mit Hoffnung auftaut, sich gegen vergängliches stemmt (…“holding onto life, struggle through the night“…). „Bliss“, die Glückseligkeit klingt konträr zum Titel doch sehr monoton. Tempowechsel deuten die Gefühle des Menschen an (..“where do i stand now, i feel mistaken left behind“…“act out wrongs, change what`s right“…). Na wenn das Glück sein soll!?
Fazit: Das Trio bringt uns mit dem Album die musikalische Art der Gewalt mit aggressiven, sehr impulsiven und schon mörderischen Klängen näher. Die Kanadier ziehen dabei sämtliche doomige Register. Eine in Noten verpackte Depression, die sich dem Verfall, der Vernichtung des „Don Valley River“ widmet. Ich bewerte das Album mit 7 von 10 Hellfire Punkten.
Tracklist:
01-Burn for Murder
02-Eye Witness
03-Burden
04-Guiding Hand
05-Frozen Limbs
06-Gearth
07-Astray
08-Bliss
09-Golden
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