Isegrim – Isegrim

© Isegrim

 

Geschrieben von: Bernd Kröninger   
Band: Isegrim 
Album: Isegrim 
Genre: Black Metal
Plattenfirma: Last Episo (Edel)
Veröffentlichung: 22.05.2026

 

Aus Ludwigshafen kommt die 1998 gegründete Band „Isegrim“. Bis 2001 war ihre Schaffenszeit lediglich mit ihrem Debut „Dominus Inferus Ushanas“ (2000) gekrönt. Dann wurde es lange still um die Formation. Erst in diesem Jahr gibt es was Neues zu hören. Bereits 1998 erschien „Isegrim“ als EP. Lauschen wir dem jetzt um drei Songs erweiterte selbstbetitelte Album „Isegrim“.

Mit einem höllischen abgrundtiefen Scream eröffnet ein schauriges „Intro“ „In Nomine“. Wie entfesselt mit einem Dampfwalzen – Charakter gibt es vor „Diabolical Witchcraft“ kein entrinnen. Blasphemisch ergeht es „Rape Jesus Christ“. Bei der Thematik Krieg, Satanismus und Antichristlich kein Wunder. Die dämonisch, unterirdische Voice gibt dem Thema Nahrung, und die aggressive Spielweise der Instrumente bringt eine sonore Atmosphäre.

Ein regelrechtes instrumentelles Massaker richtet „Seven Legions“ an. Für die Fortsetzung des Massakers sorgt „Hear the Screams of Hell“. Growlen ohne Unterlass, wirre Spielweise, eintöniger Rhythmus, der mittlerweile sehr langweilig anmutet. Da kommt einem „Ave Luciferi“ als ein weiteres „Intro“ total erholsam vor. Diabolisch, unnachgiebig im Sound erobert uns „Bestial Invasion“.  Diese Invasion ist zum Schluss an Aggressivität kaum zu toppen.

Fazit: Ein verstörendes, zerstörendes Album, das sich dem Untergang verschreibt. Sonore Töne bestimmen die Handlung, wirken unaufgeräumt. Meine Begeisterung für das Werk hält sich in Grenzen. 4 von 10 Hellfire Punkten.

 

Tracklist:

01- In Nomine (Intro)
02- Diabolical Witchcraft
03- Rape jesus Christ
04- Seven Legions
05- Hear the Screams of Hell
06- Ave Luciferi (Intro) 
07- Hail Emperor Caesar
08- Bestial invasion

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