
© Iotunn
Geschrieben von: Susanne Kneisel
Band: Iotunn
Album: Hell Over Copenhell (live)
Genre: Progressive Metal
Plattenfirma: Metal Blade Records
Veröffentlichung: 09.01.2026
Das Cover fängt eine Momentaufnahme der Atmosphäre des Copenhell Festivals für das erste Live Album des dänisch/färöischen Quintetts ein. Eine Lasershow, die scheinbar nicht nur den Nachthimmel zum Leuchten brachte. Es gibt zwar zahlreiche Videos im Netz, aber diese Atmosphäre kann man hier nur erahnen. Vorgänger dieses dritten Scheibchens sind die Alben „Access All Worlds“ (2021) und „Kinship“ (2024) der nunmehr zehnjährigen Bandgeschichte.
Nur fünf Songs mit jeweils einer beachtlichen Länge bringen es auf eine knappe Stunde Hörvergnügen. Vorhang auf für eine fast schon theatralische und doch emotional geladene Stimmung. Das Album ist facettenreich und der Wechsel zwischen Growls und Klargesang hat, untermalt von den oft langen Soli, das gewisse Etwas. Dies kommt so richtig zum Ausdruck durch die oben bereits erwähnte Länge der Songs. Einerseits absolut mitreißend und andererseits wiederum möchte man alles nur von einem Logenplatz aus einfangen. Aber nach dem Festival ist ja bekanntlich vor dem Festival. Hier ist es dann dieser dritte Longplayer geworden, der nur zu empfehlen ist.
8,5 von 10 Hellfire-Punkten
Tracklist:
01 Waves Below
02 The Tower Of Cosmic Nihility
03 Access All Worlds
04 Mistland
05 Voyage Of The Garganey
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