Interview Torment Of Souls: „Musik ist für mich die beste Emotion die es gibt!“

Dunkle Atmosphäre. Dämonisches Make-up und eine Bühne voller Energie. Torment Of Souls gehören längst zu den auffälligsten Bands im Underground. Beim A Chance For Metal Festival 2026 sorgte die Band erneut für mächtig Aufmerksamkeit. Besonders spannend war dabei das Live-Debüt ihres neuen Songs „1177“. Direkt nach dem Auftritt haben wir mit Gitarrist Markus Reger gesprochen. Über Emotionen. Neue Musik. Schwarze Schminke und die Bedeutung der Fans.

 

HF: Hallo Markus. Vielen lieben Dank, dass du dich bereit erklärt hast das Interview beim A Chance For Metal Festival 2026 zu machen.
Markus: Hallihallo.

HF: Als erstes würde ich dich im Rahmen der Band fragen. Wie war der Auftritt?
Markus: Für uns hat er unheimlich viel Spaß gemacht. Was soll ich sagen. War mega. War richtig schön! Für mich persönlich war das der beste Auftritt den wir bisher beim A Chance For Metal gespielt haben.

HF: Das ist doch schön. Das Publikum hat es auch so empfunden. Die Reaktion war ebenfalls stark. „Zugabe. Zugabe!“
Markus: Total schöne Reaktion.

HF: Wart ihr auf die Reaktion der Leute gespannt die euch vorher noch nicht kannten? Die Bühnenshow. Die Musik oder auch das Make-up sind ja schon besonders bei euch.
Markus: Natürlich. Wir spielen viel kreuz und quer durch Europa. Hauptsächlich in Deutschland. Grundsätzlich ist es immer spannend, wenn neue Leute dabei sind. Wir arbeiten sehr viel dafür, dass die Sachen genau so wirken wie wir sie empfinden. Es ist abgefahren wie die Leute darauf reagieren. Und super schön, wenn die Reaktion positiv ist. Das ist geil.

HF: Das ist schön zu sehen. Sowohl vom Publikum als auch als Künstler. Dass diese Wertschätzung da ist für die Arbeit die man reinsteckt.
Markus: Letztendlich machen wir deswegen Musik. Deswegen machen wir das jetzt auch schon so lange.

HF: Musik verbindet und drückt Dinge aus die man sonst nicht sagen könnte.
Markus: Musik ist für mich die beste Emotion die es gibt! Musik drückt alle Emotionen aus.

HF: Heute hattet ihr das Live-Debüt von „1177“. Kam der Song genauso gut an wie ihr es erwartet habt? Und warum war das ACFM der richtige Ort dafür?
Markus: Zum einen kam es super an. Die Wahrnehmung und die Reaktion des Publikums waren mega. Dafür, dass niemand außer uns den Song vorher gehört hat war das Feedback echt klasse. So habe ich das von oben wahrgenommen. Ich war sehr happy, dass wir den so rund durchbekommen haben. Man muss auch sagen. Vor vier Wochen haben wir erst angefangen den zu proben.

HF: Ui. Der ist frisch.
Markus: Genau. Brandfrisch! Wir wollten einen Song in der Setliste austauschen, weil wir keinen Bock mehr darauf hatten. Außerdem schadet es nie die Setliste nach und nach zu erneuern. Wir sind mit dem Prozess der neuen Platte fertig. Hier habt ihr schon mal einen kleinen Geschmack davon.

HF: Dann sind wir gespannt auf das, was noch kommt!
Markus: Finde ich auch!

HF: Eine Sache die mich an euch gefesselt hat war das Make-up. Wie viel Kajal oder Weiß verbraucht ihr eigentlich im Jahr?
Markus: Erstaunlicherweise wenig! Wir nehmen sehr gutes Schwarz und sehr gutes Weiß. Tatsächlich hält sich das in Grenzen. Es ist gar nicht so schlimm. Wir wollen ja nicht typisch Black Metal unterwegs sein, sondern eher dämonisch. Deshalb brauchen wir nicht so viel Weiß, sondern mehr Schwarz.

HF: Dann deckt das wahrscheinlich auch besser, weil man nicht komplett mit Weiß arbeitet sondern den normalen Hautton nutzt.
Markus: Da hätte ich mal unsere Make-up Artist fragen sollen…

HF: Geht das wenigstens gut wieder ab?
Markus: Super leicht. Das ist Wasserschminke. Das geht ab wie sonst was!

HF: Vor allem praktisch, wenn man beim Zähneputzen merkt. „Oh da ist noch was.“
Markus: Der Zahnlack geht super einfach ab. Der hält während der Show und wenn du dir abends die Zähne putzt ist er weg.

HF: Besser kann es nicht laufen!
Markus: Ich würde am liebsten immer so rumlaufen! Ich find’s cool. Andere eher naja.

HF: Da gibt es definitiv skeptische Blicke aber auch viele positive.
Abschließende Frage. Wollt ihr euren Fans oder den Lesern noch etwas mitgeben?
Markus: Definitiv. Eines unserer wichtigsten Mottos ist es. Unsere neue Platte wird „Fidelis At Mortem“ heißen. Ohne unsere Fans sind wir nichts! Das müssen wir einfach sagen. Wir machen den Spaß seit 30 Jahren. Und die Leute begleiten uns seit Anfang an. Das ist super schön. Wenn uns die Menschen nicht auf der Bühne begrüßen würden könnten wir einfach zuhause bleiben.

HF: Ohne Fans geht nichts.
Markus: Genau! Wir sind unendlich dankbar und sagen Danke für all den Support!

HF: Danke Markus für das Interview!
Markus: Ich danke dir! Vielen lieben Dank! Fidelis At Mortem!

 

Interview: Tim Karow

 

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