
© J.B.O.
Unser Quick5 soll Euch kurz und knapp die neuesten Infos Eurer Faves beleuchten. Dabei stellten sich J.B.O. als Paradebeispiel für unser Frage/Antwort Spiel heraus. Hannes hat den Sinn und Zweck verstanden und bedient Tim perfekt nach unseren Regularien.
HF: Zunächst einmal vielen Dank, dass ihr euch die Zeit für dieses Interview nehmt!
Euer neues Album steht in den Startlöchern, und natürlich möchten wir beim Hellfire-Magazin unseren Lesern schon jetzt einen kleinen Vorgeschmack auf das bekommen, was sie erwartet. Da J.B.O. seit jeher für Witz, Ironie, aber auch handwerklich stark gemachten Metal steht, wollte ich diesmal ein paar Fragen stellen, die etwas über den Tellerrand hinausgehen, abseits der üblichen Standardthemen rund um Veröffentlichung und Tour.
Wenn man aber genauer hinhört, steckt hinter all dem Humor auch eine ernsthafte Botschaft oder Haltung, die euch persönlich wichtig ist und vielleicht oft übersehen wird?
Hannes: Wir finden, dass der Humor selbst eine Botschaft ist, mit dem man selten falsch liegt. Und den kann man bei uns auch nicht falsch verstehen.
HF: Auf eurem kommenden Album: welches im Januar überall veröffentlicht wird, gabt es eine Idee, ein Wort oder einen Sound, den ihr komplett vermieden habt, bewusst als Anti-Motiv? Warum gerade das?
Hannes: Nöö, da fällt mir persönlich echt nix ein. Wir ham uns die Ideen um die Köpfe gehauen und du kannst hören, was davon hängengeblieben ist. Aber von Werwölfen bis hin zum Klopapier ist ja alles dabei.
HF: Wenn ihr privat unter euch seid , kein Label, kein Publikum, nur ihr ,welchen Song würdet ihr nicht live spielen und warum?
Hannes: Ach, da gibt es einige, die wir live nicht spielen würden, weil sie vielleicht eher Studio-Produktionen sind, die man mit Live-Instrumentarium gar nicht hinkriegt.
HF: Wenn ihr euer neues Album als Lebewesen beschreiben müsstet ,was wäre es? Ein pinkes Party-Tier, ein grantiger Altrocker oder etwas völlig Unerwartetes?
Hannes: Haha, ein pinkes Party-Tier klingt doch gut. Und auch wenn sich unsere konkrete Jugend gerade dem Ende nähert – grantig sind wir noch lange nicht.
HF: Angenommen, J.B.O. dürfte einen Tag lang den deutschen Musikunterricht übernehmen ,was stünde auf eurem Lehrplan, und welche Songs oder Künstler würdet ihr den Schülern sofort verbieten?
Hannes: Ich finde wirklich, dass solche Künstler wie Elvis, Queen, Jimi Hendrix und AC/DC und Metallica auf jeden Lehrplan gehören. Und da wären sie ganz genauso wichtig wie Bach, Beethoven und Mozart.
Interview: Tim Karow
Fotos: J.B.O. / Jörg Schnebele
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