Im Sauerland fand am 6.9.2025 ein Metal Festival statt. Im Rahmen des „M4M“ (Made for Metalheads) in Kierspe hatte das Hellfire Magazin die Gelegenheit mit Svenja und Tim von „Fatal Fire“ ein Quick5 Interview zu führen.
HF.: So Svenja und Tim, das eben war ein geiler Gig, habt die Audience enorm gerockt. Mitten in der „fatalen Zeit“ 2019 /2020 habt ihr Euch zusammengefunden. Was hat Euch dazu bewegt zu dieser Zeit eine Band zu gründen?
FF Tim: Also 2019 habe ich begonnen Songs zu schreiben. Till kannte ich schon von einer anderen Band, und habe mir gedacht es sei richtig geil die Songs live zu spielen. Ich habe Till gefragt ob er Lust darauf hat und wir haben uns auf die Suche nach Mitgliedern gemacht, viele Leute gefragt, das war eher schwierig. Online versucht, was doch sehr gut geklappt hat. und mit Beginn 2020 haben wir uns dann zu fünft zusammengefunden. Es war natürlich schwer, weil uns die Pandemie ausgebremst hat.
HF: Letztes Jahr 2024 habt ihr Euer Debutalbum „Arson“ auf den Markt gebracht. Wer hat entschieden, dass es Power Metal sein soll, wer schreibt die Texte?
FF Svenja: Die Texte schreibe meistens ich, und wenn ich keine Ideen mehr habe dann springt Tim helfend zur Seite. Power Metal stand von Anfang an fest. Ich selbst bin als letzte zur Band hinzugekommen. Genau wirft Tm ein. Power Metal hat sich einfach so ergeben, als ich Songs geschrieben hatte, die dann so stilistisch waren, dass es zum Power Metal passte. Also wieso eigentlich nicht. Die Musik ist enorm schnell, energisch. Somit hat sich der Stil festgesetzt, wobei jeder seine eigenen Einflüsse mit eingebracht hat. Daraus hat sich ein ergonomischer Mix ergeben, der sich auch noch weiterentwickelt. Es ist nicht in Stein gemeißelt, was passiert.
HF: Viele Bands haben eine Frontfrau, was ja auch auf Euch zutrifft. was ich bereits gelesen habe ist, dass man Dich stimmlich mit der Metal Queen „Doro“ vergleicht. Macht Dich das stolz, wie siehst Du das selbst?
FF Svenja: Ich muss ehrlich sagen, Doro hat keinen Einfluss auf mich gehabt. Ich bin eher von Lizzy Hale oder Huntress beeinflusst. Doro habe ich eigentlich nie so gehört.
HF: Wie findest Du das denn, diesen vergleich mit Doro? Gibt es Dir einen Ansporn?
FF: Svenja: Ich möchte ja meinen eigenen Stil entwickeln, finde es aber eine Ehre, mit so einer großen, genialen Sängerin jetzt schon verglichen zu werden.
HF: Ihr seid heute hier im Märkischen Kreis, einem eher kleinen Kreis. Wie sieht Euer Engagement weiter aus? Bleibt es bei kleineren Locations, was strebt Ihr an?
FF: Svenja: Wenn ich mal unrealistisch sein darf, dann möchte ich gerne auf großen Festivals spielen wie z.B. Wacken oder Summer Breeze (lacht). Da wäre ich glücklich, wenn wir nicht immer als Opener sielen würden, sondern in einem Status, so in der Mitte eines Events zu spielen.
HF: Oder als Headliner….
FF: Svenja und Till: Das wäre ja der Kracher (beide lachen). Das wäre der Hammer.
HF: Habt ihr für Eure Musik Vorbilder? An wem orientiert ihr Euch? Und falls, wer sind Eure Vorbilder? und dazu eine Zukunftsfrage, wo seht ihr „Fatal Fire“ in sagen wir zwei Jahren? Gibt`s eventuell bald ein neues Album?
FF: Till: Als ich Songs geschrieben hatte, habe ich sehr viel „Dragonforce“ gehört. Fand die sehr cool, ihre Bühnenshow. Dachte mit, das wäre was. Ich spiele sehr gerne viele Soli, und habe mich daran orientiert. „Gamma Ray“ höre ich auch heute noch viel, „Iron Maiden“. Das sind die Ereignisse die direkt in die Musik einfließen. „Slayer“ ist noch eine Band, die mich zu einigen Riffs verleiten. Das sind so meine persönlichen Einflüsse. Jeder von uns bringt seine eigenen mit, die in den jeweiligen Stil mit eingebunden werden. Wir sind ständig dabei Songs zu schreiben, was die logische Schlussfolgerung wäre ein neues Album zu veröffentlichen.
Svenja: wenn wir dann wieder ein festes Line-Up haben, dann legen wir los. Es sind schon einige entstanden, aber die müssen noch ausgearbeitet werden.
Till: Generell sind wir immer dabei zu wachsen im Songs schreiben, dass die Gigs größer werden. Klar spielt man auch in kleineren Clubs, was auch Spaß macht, weil die Audience sehr nahe an der Stage ist. Das Ziel ist jedoch wie Svenja sagt, auf größeren Events dabei zu sein.
HF: Ihr seid ja noch relativ jung im Geschäft, das wird sich sicherlich so ergeben. Danke für diesen Wahnsinns Gig, den ihr hier abgeliefert habt.
FF: Svenja und Till wie geübt aus einem Munde. Sehr gerne, Danke“.
HF: Für die Zukunft alles Gute weiterhin. Vielleicht sieht man sich demnächst noch einmal. Hören auf jeden Fall.
FF: Svenja / Till: mit Sicherheit!
Interview und Bilder: Bernd Kröninger
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