Illumina A.D. – Days of Blood & Fire

© Illumina A.D.

 

Geschrieben von: Tim Karow
Band: Illumina A.D.
Album: Days of Blood & Fire
Genre: Melodic Death- / Groove Metal
Plattenfirma: Independent 
Veröffentlichung: 25.07.2025

 

Illumina A.D. melden sich mit „Days of Blood & Fire“ zurück. Einem Werk, das sich wie ein epischer Schlachtzug durch Feuer und Finsternis entfaltet. 
Von der ersten Sekunde an zieht einen die Band in ihren Bann. 

Das düstere, unheilvoll schwelende Intro „Incubi Intus“ öffnet wie ein schwarzes Portal, durch das man geradewegs in die Welt dieser Platte tritt. Der darauffolgende Titeltrack ist ein Manifest, wuchtige Riffs, rasende Drums und ein Refrain, der sich unausweichlich in den Kopf brennt. Man merkt sofort , dass Illumina A.D. symphonische Elemente und brutalen Death Metal nicht als Gegensatz kombinieren, sondern als perfekte Symbiose.

„Crystal Grave“ wirkt wie ein gefrorener Sturm glasklare Lead-Melodien schweben über donnernden Doublebass-Passagen, während die Vocals zwischen frostiger Kälte und glühender Wut wechseln. „No One & Nothing“ setzt dagegen auf pure Härte, treibend und kompromisslos, wie ein unaufhaltsamer Kriegszug. Mit „Our Story’s End“ schlägt die Band plötzlich leisere, fast balladenhafte Töne an, nur um im Finale erneut alles zu zerstören. „The Black Guardian“ erhebt sich dann wie ein musikalisches Monstrum, majestätisch, finster und mit einigen der stärksten orchestralen Passagen, die Illumina A.D. je geschrieben haben.

„Ecdysis“ wirkt wie das musikalische Abstreifen einer alten Haut, vom sanften Beginn bis zur brutalen Eskalation, bevor „Aperio“ das Album in einer letzten, epischen Welle aus Melodie und Pathos abschließt. Produziert ist das Ganze mit enormem Druck und Klarheit: Die Rhythmussektion hämmert präzise, die Gitarren schneiden wie Klingen, und die orchestralen Arrangements geben der Musik Größe, ohne sie zu erdrücken.

„Days of Blood & Fire“ bewegt sich konstant im oberen Bereich, epische Momente, symphonische Wucht und knallharte Metal-Passagen sorgen dafür, dass der Körper selten stillsteht. Die härtesten Songs („Days of Blood & Fire“, „No One & Nothing“, „The Black Guardian“) treiben das Bewegungspotenzial locker auf eine 9 von 10 Hellfire Punkten. Lediglich die atmosphärischen, langsameren Passagen lassen die Bewegung kurz abflauen, was dem Gesamtfluss aber guttut.

 

Tracklist: 

01 Incubi Intus
02 Days of Blood & Fire
03 Crystal Grave
04 No One & Nothing
05 Our Story’s End
06 The Black Guardian
07 Ecdysis
08 Aperio

 

Mehr Infos:

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