High Reeper – High Reeper

 

© High Reeper

Geschrieben von Melanie Busch
Band: High Reeper
Album: High Reeper
Label: Eigenveröffentlichung
Veröffentlichung: 16.03.2018

Über die Neulinge im Stoner Rock / Doom Metal ansässige Band HIGH REEPER wissen wir nur das es sich um eine im Jahr 2016 gegründete Band aus Pennsylvania handelt, welche ursprünglich eigentlich nur als Studioband an den Start gehen sollte. Ihnen wurde aber schnell klar dass man ihre Songs live und laut hören sollte. Mit Erfolg wurde sie Anfang 2017 in der Philadelphia Stoner Rockszene aufgenommen und so folgten im Mai 2017 die Aufnahmen zu ihrem gleichnamigen Debütalbum.

Gleich mit Start des Albums schwebt mir dieser irrwitzige Gedanke, dass sie “nur” Studioprojekt sein sollten vor den Augen und ich muss schmunzeln. Natürlich hat die Band die richtige Entscheidung getroffen und (wie ich finde) den richtigen Weg eingeschlagen. Ihr melodischer Stoner Rock strotzt nur so vor satten Riffs, welche einen schönen Hard Rock Style in sich tragen und gekonnt in harte Fuzzy Riffs gelenkt werden. Der Beat erinnert mich hier und da an klassischen Rock´n´Roll, bei dem ich mir ein mitwippen nicht verkneifen kann. Während in dem einen oder anderen Song ein einzelnes Gitarrensolo als Highlight punktet, ist es in anderen Songs das Schlagzeugsolo. Besonders schön im Song “High Reeper” zu hören.

Etwas schleppender geht es in der zweiten Albumhälfte zu, die düsteren Klänge zu Beginn von “Reeper Deadly Reeper” schmachten regelrecht danach Live gespielt zu werden. Insgesamt gefällt mir der Song mit seinen melodiösem Gitarrenspiel so gut dass ich wieder einmal geneigt bin auf Repeat zu drücken und etwas lauter zu drehen. Leider lehnen sich die restlichen Songs an den schwer vorankommenden Sound an, mir fehlt etwas mehr Abwechslung. Dennoch hat es die Band geschafft mich mit ihrem Erstlingswerk zu beeindrucken.

Meine Top-Songs des Albums: Chrome Hammer, Reeper Deadly Reeper

Fazit: Das Debütalbum dieser Band überzeugt mit einer Mischung aus Stoner- / Hard Rock, die Riffs beeindruckten mich in ihrem melodischen Zusammenspiel aller Komponenten. Hörenswert!

Tracklist:
01. Die Slow
02. Chrome Hammer
03. Soul Taker
04. High Reeper
05. Reeper Deadly Reeper
06. Weed & Speed
07. Double Down And Let It Ride
08. Black Leather (Chose Us)
09. Friend Of Death

LineUp:
Zach Thomas – Gesang
Pat Daly – Gitarre
Andrew Price – Gitarre
Shane Trimble – Bass
Ron “Napz” Mosley – Schlagzeug

weitere Infos:
https://highreeper.wixsite.com
https://www.facebook.com/HIGHREEPER
https://www.instagram.com/highreeper

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.