HeavySaurus – Metal

© HeavySaurus

 

Hellfire-Crossfire: HeavySaurus – „Metal “
Band: HeavySaurus 
Album: Metal
Genre: Fun-Metal
Plattenfirma: Sony
Veröffentlichung: 30.01.2026

 

Geschrieben von Tim Braff

Vor 65 Millionen Jahren wurde durch einen Meteoriteneinschlag der Weg für die Dino-Rocker von Heavysaurus geebnet. Seit 2017 unterhalten Mr. Heavysaurus (Gesang), Milli Pilli (Keyboard), Muffi Puffi (E-Bass), Riffi Raffi (E-Gitarre) und Komppi Momppi (Schlagzeug) insbesondere die Kinder der Rock- und Metalwelt. Sie spielen trotz ihrer kurzen Karriere schon auf den größten Bühnen und überzeugen nicht nur das junge Publikum. 

Mit ihrem neuen Album „Metal“ werden sie vermutlich in jedem Rocker-Kinderzimmer rauf und runter laufen und meiner Meinung nach auch zurecht.

„Metal“ zeigt sich nicht nur vom Konzept her als eine tolle Idee, sondern hat es auch ehrlich in sich. 

Auch wenn die Zielgruppe natürlich überwiegend aus Kindern besteht, bleiben die Songs mir durchweg positiv im Kopf. Das ganze Album hat positiven Ohrwurm-Charakter und ist auch musikalisch meines Erachtens weitaus qualitativ hochwertiger als sonstige Kinderlieder.

Die gesamte Trackliste zeigt eine musikalische Vielfalt, die es in sich hat. Ihr sogenannter Dino-Metal dient bekanntlich als Einstieg in die verschiedenen Genres der harten Musik und diese Vielfalt überrascht mich immer wieder aufs Neue. Ihre Songs weisen von technischen Soli und hymnischen Refrains, die an den klassischen Heavy Metal erinnern, über teilweise echt dreckige, thrashige Riffs und glamige Synths auch Piraten-Charakter und Folk Metal-Elemente auf. Dies steckt in einem „kindischen“ Mantel, hat mich aber phasenweise ordentlich fesseln können, wie es diese genannten Genres und Stile im Bestfall nunmal tun. 

Songs wie „Kuhglocke, Go!“, „Heavy-Hubschrauber“ und „Saurierbus“ möchte besonders hervorheben, da ich tagelang diese Songs nicht aus dem Kopf gekriegt habe. Sie stehen in Reinform für das, was ich zuvor beschrieben habe. Sie können meiner Meinung schaffen, dass harte Musik im Kinderzimmer erwünscht ist.

„Metal“ ist schlichtweg ein Album, was nach vorne geht und einen positiven Vibe rüberbringt. Es zeigt die positiven Seiten, die man am Metal als Musikrichtung liebt. Es steht für glückliche gemeinsame Momente, Spaß und ordentlich Liebe für hart gespielte Instrumente.

Fazit: „Metal“ ist nicht nur ein Pflichtalbum für den Nachwuchs, sondern wirkt auf mich wie ein Metalspaß für die gesamte Familie, bei dem sich eigentlich keiner langweilen sollte. Heavysaurus ebnet erfolgreich den Weg für eine kommende Generation an Metalheads und Rockern.
9 von 10 Hellfire-Punkten!

 

Geschrieben von Tim Karow

Seit Jahren beweisen HeavySaurus , dass Metal nicht zwingend nach Bier, Kellerproberaum und Weltschmerz riechen muss. Stattdessen gibt’s hier Dinosaurier, Spaß und Riffs, die selbst Papa im Auto unauffällig lauter drehen lässt. Ihr neues Album „Metal“ macht genau das, was der Titel verspricht,  nur eben mit kindgerechtem Chaos und jeder Menge Grinsen im Gesicht.

Die Band bringt Gitarrenwucht ins Kinderzimmer, ohne dabei wie ein pädagogisches Projekt zu klingen. Statt erhobenem Zeigefinger gibt’s Songs über Freundschaft, Mut, schräge Figuren und alles, was Kinder halt feiern. Nur eben mit Doublebass statt Blockflöte. Und das funktioniert erstaunlich gut.

Musikalisch bleibt alles schön eingängig. Große Refrains, klare Strukturen, ordentlich Druck, aber nie so hart, dass die Jüngsten erschreckt unter die Bettdecke flüchten. Genau diese Balance macht HeavySaurus so stark, genug Metal für Erwachsene, genug Spaß für Kinder.

Highlights sind definitiv „Unkka Dunkka“, das sofort zum Mitbrüllen einlädt, das herrlich bekloppte „Heavy-Hubschrauber“ welche ein Mischmasch aus Power- / Heavy- und ein bisschen Thrash mit sich bringt, und „Rob, die Robbe“, der beweist, dass selbst Meeressäuger headbangen könnten, wenn sie Nacken hätten.

HeavySaurus liefern den wahrscheinlich freundlichsten Moshpit der Welt. Wer glaubt, Kinder-Metal sei nur ein Gag, sollte hier mal reinhören,  und sich dabei ertappen, wie er selbst den Refrain mitsingt. Von mir bekommen die Ururururururur-Gesteine des Metals , im wahrsten Sinne des Wortes, 9,5 von 10 Hellfire-Punkten.

Dadurch ergibt sich eine durchschnittliche Bewertung von 9,25 von 10 Hellfire-Punkten.

 

Tracklist:

01.Metal um die Welt
02.Das weltbeste Versteck
03.Unkka Dunkka
04.Irosaurus
05.Kokosnuss-Banjo
06.Pattaja-Hai
07.Rob,die Robbe
08.Bayerische Höhle
09.Kuhglocke, Go!
10.Heavy-Hubschrauber
11.Pharaonen Fest
12.Saurierbus
13.Muffis Bass-Magie
14.Wenn der Mond erwacht
15.Kennt ihr unsere Hörspiele?

 

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