Greyhawk – Keepers of the Flame

© Greyhawk

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschrieben von Hans Dadaniak
Band: Greyhawk
Album: Keepers of the Flame
Genre: Classic Metal
Plattenfirma: Fighter Records
Veröffentlichung: 16.06.2020

 

Mit „Keepers of the Flame“ präsentieren Greyhawk hier ihr Debutalbum. Ich stufe es mal als Classic Metal ein und denke mal, dass mir da wohl einige Recht geben werden. Stilistisch angesiedelt bei Bands wie Manowar, Judas Priest oder auch Hammerfall, bringen die Jungs ganz ordentlich was zustande. Zwar sind einige Schwächen festzustellen, aber ich denke dass sich die Band entsprechend weiter entwickeln wird.

Beginnend mit dem kurzen Intro „Gates Of Time“, welches einen guten Einstieg vermittelt, haut das Quintett mit „Frozen Star“ mal direkt eine Nummer raus, welche uns direkt mit ordentlichen Gitarrenspiel verwöhnt. Leider bleibt der Gesang für mich ein wenig auf der Strecke.

„Drop the Hammer“ überzeugt ebenfalls durch sein Arangement, doch auch hier vermisse ich das i-Tüpfelchen im Gesang. „Halls Of Insanity“ beginnt dann etwas ruhiger und geht eher so in Richtung Midtempo und überzeugt mich nach mehrmaligem Hören umso mehr. Hier passt für mich auch die Gesangsleistung von Rev Taylor.

Mit „The Rising Sign“ geht es dann noch ein bisschen ruhiger weiter, aber wie. Ein Song der für mich entspannend wirkt und hier voll und ganz mit seinem Gesang überzeugt. Danach geht es instrumental weiter. Was auch immer sich hinter „R.X.R.O.“ versteckt, der Song peitsch mal so richtig die Saiten und ist somit eine gelungene Abwechslung auf diesem Album.

„Don’t Wait For The Wizard“ lässt dann Erinnerungen an die frühen Zeiten von „Judas Priest“ oder auch „Saxon“ wach werden. Klingt hier schon wie ein Klassiker aus vergangenen Zeiten und ist überzeugend. So macht zuhören Spaß.

Doch was jetzt, mit „Black Peak“ wechseln die Jungs auf einmal in eine völlig andere Richtung was den Stil angeht. Allein gesangsmäßig erinnert der Song an Dio, dazu kräftige Riffs und starke Soli. Ich glaube das ist dass, was die Band so richtig gut kann.

„Masters Of The Sky“ ist dann so ein Song, der auch ein wenig an Rainbow erinnert. Man merkt auch deutlich, dass sich der Gesang reifer anhört. Ein positiver Aspekt, auch wenn der Song nicht gerade ein Highlight auf der Scheibe ist.

Und jetzt ist Headbangen angesagt. „Ophidian Throne“ lässt den eingeschworenen Metalfan sein Haupt schütteln. Dazu laden die Riffs ein. Zum Schluss dann den Titelgebenden Song. „Keepers Of The Flame“ haut direkt am Anfang mit seinem ruhigen Stil so richtig rein. Gesangstechnisch überzeugend, allein durch seinen Refrain. Dazu geile Riffs und jede Menge Facetten des Metal, die einem hier das Ohr verwöhnen. Für mich das absolute Highlight auf diesem Silberling.

Greyhawk präsentieren sich mit ihrem Erstlingswerk durchaus gelungen. Meine Anspieltips sind auf alle Fälle „The Rising Sign“ und „Keepers Of The Flame“. Ansonsten kann ich nur sagen, wer unbedarft an dieses Album herangeht, wird nicht enttäuscht sein.

Dafür vergebe ich 8 von 10 Hellfire-Punkten.

 

 

 

Tracklist:
01 Gates Of Time
02 Frozen Star
03 Drop The Hammer
04 Halls Of Insanity
05 The Rising Sign
06 R.X.R.O.
07 Don’t Wait For The Wizard
08 Black Peak
09 Masters Of The Sky
10 Ophidian Throne
11 Keepers Of The Flame

LineUp:
Rev Taylor – Gesang
Jesse Berlin – Gitarre
Enrico Marriuzzo – Gitarre
Darin Wall – Bass
Nate Butler – Drums

Weitere Infos:
Facebook: http://www.facebook.com/Greyhawkmetal

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