
© Gods Of Tomorrow
Geschrieben von: Klaus S.
Band: Gods Of Tomorrow
Album: Gods Of Tomorrow
Genre: Hard Rock
Plattenfirma: WormHoleDeath Records
Veröffentlichung: 11.07.2025
GODS OF TOMORROW wurde von Konstantinos Markou gegründet, einem visionären Musiker und versierten Gitarristen. Nach seinem Erfolg als Mitbegründer der Band Electrified, die 2022 mit ihrem Debütalbum „World On Fire“ in der Rock- und Metal-Szene Anerkennung fand, machte sich Konstantinos daran, etwas Neues zu erschaffen. Durch die Kombination der Talente ehemaliger Bandkollegen und neuer Gesichter erweckte er GODS OF TOMORROW zum Leben – eine Band, die bereit ist, auf den Bühnen weltweit Eindruck zu machen.
Der Einstieg mit dem Titeltrack ist dann auch folgerichtig gewählt, denn der treibende Song überzeugt vom ersten Riff an und animiert direkt beim ersten Hören zum Mitsingen. Beim folgenden „Fire And Ice“ legen die Griechen noch eine Schippe drauf und zielen ganz unverhohlen Richtung Stadion Rock, von daher überrascht das virtuose Gitarren-Solo keineswegs. Nach so viel Energie bedarf einer leichten Abkühlung in Form eines mit typischem 80er Jahre Flair versehenen Midtempo Rockers, und „Hold On To The Vision“ liefert genau dies.
„Devil’s Daughter“ startet als vermeintlich handfester Stampfer inklusive amtlichen Solo, legt aber im Chorus eine fast schon AOR-artige Melodielinie hin. Der Leichte Rocker „Dying For Your Love“ könnte von der Machart her von einem Bon Jovi Album der 80er Jahre stammen, während „Point Of No Return“ und „1000 Miles“ zwar im Prinzip ähnliche Züge aufweisen, sich aber womöglich noch ne Spur mehr für die großen Arenen dieser Welt aufdrängen. Auf „Face The Truth“ legt die Band dann wieder ein paar Ecken und Kanten zu – insbesondere beim packenden Solo-Vortrag, ohne jedoch auf ausgefeilte Hooks zu verzichten.
„Dirt Of Society“ setzt den mit „Face The Truth“ eingeschlagenen Weg konsequent fort, wobei die kernigen Screams von Sänger Felipe Del Valle am Ende des Songs nicht unerwähnt bleiben sollten. „Rise Of An Empire“ drosselt die Dynamik ein wenig zugunsten eines leichtfüßigen Grooves und kokettiert mit charmantem Refrain in Richtung Mainstream Radio. „Girl From Tokyo“ geht sogar noch einen Schritt weiter und fügt dem Ganzen eine gewisse Pop Note hinzu, bei der AOR Jünger mit der Zunge schnalzen dürften. Das Highlight des Albums haben sich GODS OF TOMORROW bis zuletzt aufgehoben, denn das sechsminütige “ Sail Through The Seven Seas“ sticht nicht nur aufgrund seiner Laufzeit hervor, vielmehr bietet die Band zum Abschluss eine epische Hymne mit fast schon progressiv zu nennendem Ende an, dass die übrigen, keineswegs schlechten Tracks noch übertrumpft.
Unterm Strich haben GODS OF TOMORROW mit ihrem gleichnamigen Debüt ein mehr als ansprechendes Stück melodischen Hard Rocks hingelegt, dass mit der internationalen Konkurrenz problemlos mithalten kann, von daher sollten Anhänger dieses Genres die Scheibe einfach mal antesten.
Von mir gibt es 8 von 10 Hellfire Punkten.
Tracklist:
- Gods Of Tomorrow
- Fire And Ice
- Hold On To The Vision
- Devil’s Daughter
- Dying For Your Love
- Point Of No Return
- 1000 Miles
- Face The Truth
- Dirt Of Society
- Rise Of An Empire
- Girl From Tokyo
- Sail Through The Seven Seas
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