Gloryful – End of the Night

cover

 

Geschrieben von Helgvar Mánfreðson
Band: Gloryful
Album: End of the Night
Plattenfirma: Massacre Records
Veröffentlichung: 26. August 2016

 

Gloryful aus deutschen Landen, veröffentlichen nun ihren dritten Longplayer in drei Jaren (2013 – The Warrior’s Code, 2014 – ,,Ocean Blade”). Running Wild haben ihre Piraten, Grave Digger ihre schottische Geschichte und Gloryful die Legende um Sedna (Göttin der Inuit). Thematisch ist das neue Album ,,End Of The Night” der Nachfolger zu ,,Ocean Blade”. Auf geht’s!

Für das Coverartwork ist abermals der belgische Künstler Kris Verwimp (u.a. auch für Lord Belial, Arch Enemy, Debauchery, Marduk, Old Man’s Child) verantwortlich, wie auch bei den ersten beiden anderen Alben.

Die Band kommentiert das wie folgt: Das Artwork zeigt das Schild des zum König ernannten, aus dem Totenreich befreiten King Guerkin. Die Spuren seines Grabes am Meeresgrund sind deutlich erkennbar: So ist das Schild von Algen überwachsen und von Kraken gesäumt. Der Dreizack mit dem Sacred Star und die gekreuzten Säbel verweisen auf vergangene und kommende Schlachten und die schwarzen Schwingen sind die des Rabens, der der Sage entsprechend die Toten ins Reich der Lebenden zurückbringt.

Ich höre hier ein Album, was dem Namen Powermetal alle Ehre macht. Dies wird gleich zu Beginn sehr deutlich, als ,,This Means War” und ,,The Glorriors” aus meinen Boxen donnern. Teilweise sehr episch, Drumfelle die ordentlich verprügelt werden und ein Sänger, der genau die richtige Stimme dafür hat, perfekt. Mit ,,Heart of Evil” folgt ein Song, mit einem wunderbaren Gitarrenbeginn, im ganzen ruhiger, aber nicht zu romantisch abdriftend. Johnny La Bomba steigt auf in gesangliche Höhen. ,, Hail to the King” ist ein Genuss für alle Doublebass Fans, so wie ich einer bin. Feuer frei, aus allen Rohren. Der Song bringt es, inklusive Gitarrenseiten Massaker. Wenn am Ende Hail to the King aus mehreren Kehlen erklingt, das hat schon was.

Natürlich ist für unsere Freunde des romantischen, auch etwas mit an Bord geschmuggelt worden. Bei Kerzenschein und Wein darf bei ,,End of the Night” so ordentlich rumgekuschelt werden. Aber Beeilung ist angesagt. Mit ,,God Against Man” steht danach schon der Antiromantiker bereit und bläst garantiert der Kerze das Licht aus. Der Rausschmeißer ,,Rise of the Sacred Star” bietet noch mal alles auf, eine volle Breitseite Power.

Gloryful haben es geschafft, mich mit den 10 Titeln einzufangen, mich mitzureißen in die Untiefen des Meeres!

9,5 von 10 Hellfire-Punkten!

 

Tracklist:

1. Intro: Dawn Of The Raven King
2. This Means War
3. The Glorriors
4. Heart Of Evil
5. Hail To The King
6. For Victory
7. End Of The Night
8. God Against Man
9. On Fire
10. Rise Of The Sacred Star

 

weitere Infos:

https://www.gloryful.net/

https://www.facebook.com/gloryful

https://www.youtube.com/user/GloryfulMetal

 

 

 

 

 

 

 

 

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