
© Gaupa
Geschrieben von Mathias Keiber
Band: Gaupa
Album: Fyr
Genre: Heavy Psych
Plattenfirma: Nuclear Blast
Veröffentlichung: 04.07.2025
Seit ihrer Gründung 2018 stehen Gaupa für einen Sound, der sich irgendwo zwischen Prog, Stoner, Doom und psychedelischer Ekstase verorten lässt – stets durchzogen vom einzigartigen Gesang von Emma Näslund, der nicht selten an Björk erinnert. Mit „Fyr“, ihrem mittlerweile vierten Release, lotet die Band aus dem schwedischen Falun ihr Klanguniversum weiter aus – und liefert dabei vielleicht ihr bislang bestes Werk. Die Musik ist psychedelischer, wagnisreicher als je zuvor – und harmoniert daher noch besser mit dem Gesang von Näslund, die hier eine herausfordernde, aber großartige Leistung hinlegt.
„Lion’s Thorn“, der erste Song, baut über dreieinhalb Minuten Spannung bis zum Bersten auf, bevor er sich plötzlich wie eine brechende Ozeanwelle entlädt – und infolgedessen gekonnt zwischen leisen und lauten Passagen hin und her changiert. Mit „Heavy Lord“ und „Ten of Twelve“ folgen zwei kürzere, aber nicht minder gefällige Stücke, die nicht nur singletaugliche Riffs und Gesangsmelodien liefern, sondern auch einiges an Details. Der Reigen endet mit dem epischen „Elastic Sleep“, das dem Hörer – wie schon der erste Song – noch einmal einiges abverlangt, aber mindestens genauso viel zurückgibt.
8 von 10 Hellfire-Punkten.
Tracks:
01 Lion’s Thorn 07:36
02 Heavy Lord 03:58
03 Ten Of Twelve 04:21
04 Elastic Sleep 08:10
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