Fury – Interceptor

© Fury

 

Geschrieben von: Stefan Lorenzen
Band: Fury
Album: Interceptor
Genre: Heavy Metal 
Plattenfirma: Mighty Music Records
Veröffentlichung: 05.09.2025

 

Eine Band aus dem vereinten Königreich. Die in ihrer Vita schreibt, das sie ihre Einflüsse im 80er Metal sehen. Und zwar von keinen geringeren als IRON MAIDEN und METALLICA. Das sind schon mal zwei richtige Schwergewichte. Und wenn man den Titeltrack „Interceptor“ anhört, wird man dem auch durchaus gerecht. Ein treibender Riff mit ordentlich Double-Bass Drumming. Dazu singt Julian Jenkins ergänzt mit Co-Sängerin Nyah Ifill. Das war schon mal ein vielversprechender Anfang.

Weiter geht es mit „What´s it gonna be?“. Einer Midtempo Nummer, bei der Co-Sängerin Nyah übernimmt. Darauf folgt „On the Town“ und man schraubt etwas am Tempo und die beiden Sänger wechseln sich dabei ab. Leider bestätigt sich der hervorragende Eindruck vom Opener nicht. Man neigt hier mehr dazu, Richtung Hard Rock zu gehen. Das zeigt der Song „In Pursuit of Destiny“ recht gut. Stampfend und Richtung Metalica´s „LOAD“ tendierend.

Mit „Walk away“ schleicht sich sogar eine Halbballade ein, die zu Beginn sogar recht Westernhaft wirkt. Das erinnert stark an Bon Jovis „Dead or Alive“. Weiter bleibt man beim 80er Metal mit „DTR“ und auch der letzte Akt „Undistilled“ ist eine weitere Halbballade im Stile der 80er. Was für mich mit „Interceptor“ vielversprechend begann, entpuppte sich für mich leider eher als „One-Hit-Wonder“. Das machen die Genrekollegen von STRIKER um einiges besser.
Trotz allem gibt es von mir solide 6,5 von 10 Hellfire-Punkten.

 

Tracklist:

01 Interceptor
02 What´s it gonna be?
03 On the Town
04 Don´t lie to me
05 In Pursuit of Destiny
06 Can´t Resist (Gimme what I need)
07 Walk Away
08 Look at us now
09 DTR
10 Undistilled

 

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