
© Front Row Warriors
Geschrieben von Hans Dadaniak
Band: Front Row Warriors
Album: Running Out Of Time
Genre: Melodic-Metal
Plattenfirma: Roar/RPM
Veröffentlichung: 11.07.2025
Musik geht schon mal seltsame Wege, jedenfalls wenn sie mir zu Ohren kommt. Diese Band war noch nie auf meinem Schirm, erst durch das „Hellfire-Magazin“ habe ich davon erfahren und muss sagen, ich bin dankbar dafür. Zum Glück gab es Informationen zur Band vorab, so dass ich nicht wer weiß, wie lange ich mich auf die Suche nach Infos hätte machen musste.
Die Band existiert seit 2019 und brachte 2023 Ihr Debütalbum heraus, an welcher jetzt das neue Album anknüpfen soll.
Und dann geht es auch schon los. Der Opener „Turn The Tide“ lässt einen erst mal direkt an Speed-Metal denken, doch mit dem einsetzenden Gesang und auch dem Refrain kann man ein wenig verstehen wo hin die Richtung geht. Und die erkennt man sofort beim nächsten Song. „Theory Of Mind“ kommt als Instrumental-Titel daher und ist leider viel zu kurz um richtig zu entspannen, aber eine gute Überleitung zu „The Holy“. Meiner Ansicht nach eine gute Powerballade.
Danach kommt wieder ein wenig mehr Speed ins Geschehen. „Cast A Spell“ bringt wieder das erwartete Tempo. Hörenswert ist auf alle Fälle der Übergang zum Refrain, der meiner Ansicht nach wirklich gut gelungen ist. Auch die ruhige Passage im Song ist gekonnt umgesetzt und eingearbeitet. Der nächste Song,“ New Horizons“ setzt erst mal auf klassische Riffs, doch kann leider nicht so überzeugen wie die vorherigen Titel. Nicht schlecht, aber auch kein Höhepunkt au Diesem Album. Mir persönlich zu seicht.
Etwas Gängiger kommt dann „Running Out Of Time“ daher. Obwohl es der Titelsong ist kommt er wie ein Song daher den man hört, sich aber nicht im Hirn festsetzt. Aber dann geht es sofort wieder in die vollen. Mit „Rise Against“ kommt wieder der Biss, den man erwartet. Bei „Don’t Think The Night Is Over“ gibt es dann einen Song richtig mitnimmt und auch die gesanglichen Qualitäten ein wenig in den Vordergrund stellt. Einer der Höhepunkte für mich auf diesem Album.
Mit „Seems Like Paradise“ folgt dann eine Ballade, welche zwar nicht wer weiß wie viel Anspruchsvoll ist, aber durchaus ihren Charme hat. Für mich der beste ruhige Titel. Und dann will man sofort mitgröllen. „Heartbreaker“ kommt mit dem entsprechenden Speed daher. Abgehackte Riffs zu den Refrains geben ihr Übriges, den Song zu mögen. Den Abschluss bildet dann „FRW“, das Kürzel, das für den Bandnamen steht und diesem Album ein würdiges Ende präsentiert.
Eine Band, die es verdient hat gehört zu werden. Eine Powerfrau an den Vocals, die sich nicht verstecken muss und auch die restlichen Bandmitglieder können stolz auf dieses Album sein. Von mir gibt es deshalb 9 von 10 Hellfire-Punkten.
Tracklist:
01 Turn The Tide
02 Theory Of Mind
03 The Holy
04 Cast A Spell
05 New Horizons
06 Running Out Of Time
07 Rise Against
08 Don’t Think The Night Is Over
09 Seems Like Paradise
10 Heartbreaker
11 FRW
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