Evilcult – Triumph of Evil

© Evilcult – Triumph of Evil

 

Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Evilcult
Album: Triumph of Evil
Genre: Speed /  Black / Thrash Metal
Plattenfirma: Awakening Records
Veröffentlichung: 19.09.2025

 

Das Album Nummer três namens „Triumph of Evil“ der brasilianischen Bösewichte mit dem 80ziger Style einiger damaligen Bands wurde im Herbst diesen Jahres veröffentlicht. Vamos começar.

Diabolical Alchemist“ eröffnet ein bisschen mit Iron Maiden und dunkles stimmliches im Hintergrund. Folgend geht es geradlinig flott mit gesanglich leicht halligen und Tönen nach oben weiter. Der Song weist viele 6-Saiter Momente auf und präsentiert sich leicht in einem dämonischen Kleid. „Midnight Ritual“ hat die entsprechende Geschwindigkeit wieder mit im Gepäck, Double-Bass erklingen, die Dunkelheit ist auch mit an Bord und so kann das Ganze was mich gespielt ein wenig an die ersten beiden Running Wild Alben erinnert genossen werden. „Triumph of Evil“ entlädt Gewitter, die Herren an den Gitarren spielen sich warm und gemischt rhythmisches bis hin zum gemeinsam gesungenen Track-Namen wird präsentiert. Die Brasilianer ziehen sich auch hier an der vorgegebenen Grundstruktur entlang, aber keinesfalls kommt zumindest bei mir Langeweile auf.

Satanic Revolution“ bietet wie seine Vorgänger Schnelligkeit im Speed-Mantel (..nicht im Speck-Mantel..), der kleine Schmier ist auch wieder dabei und so verbindet sich die breit dargebotene Melodei mit dunkler Power zu einem Einheitsgefüge. „Waves of Agony“ ist kurz und die Drums, der Bass und die Gitarren geben sich ein Stelldichein in einer fast romantisch schwarzen Atmosphäre ohne Gesang. „The Abyss“ gibt mir boshaftes im sprachliches und geht dann spielend anders als der vorgegeben sonstige seiner Wege. Das Ganze klingt richtig gut, klingt interessant, hat Halloween Charakter und ist mal eine andere Präsentation durch die Herren, fein fein. „Warrior of Doom“ kehrt wieder zu den Ursprüngen zurück und los rast er. Hier werde ich wieder vollends bedient, kreativ wird abgebogen und auch für mich hörend kurze Iron Maiden Momente dürfen hier nicht fehlen. Aber vielleicht höre ich sie nur alleine, wer weiß.

Nosferatu“ setzt noch ein drauf, eine leichte Thrash Note durchdringt mich, fette Riffs und ein insgesamt gespieltes Feuerwerk mit allen fein hörbaren Instrumenten (…sogar der Bass…) wird mir in wilder Form und das ganz zu meiner Freude serviert und kredenzt. „Endless Night“ geht es gemächlich mit einem Hauch gruseliger Atmosphäre an und rockt dann im mittleren Heavy-Metal Tempo wie andere in den guten 80er Jahren weiter. Dem Ende sich nähernd wird noch einmal die schnellere Fassade präsentiert und beides versprüht mit allem hier gehörten einen entsprechenden Charme der von Traurigkeit, Dunkelheit und anderem rockend durchtränkt ist. Von mir gibt es 8,5 von 10 Hellfire Punkten.

 

Trackliste:

1 Diabolical Alchemist 03:24
2 Midnight Ritual 04:36
3 Triumph of Evil 03:54
4 Satanic Revolution 03:35
5 Waves of Agony 01:45
6 The Abyss 05:14
7 Warrior of Doom 03:37
8 Nosferatu 03:15
9 Endless Night 05:56

 

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