Devilment – II – The Mephisto Waltzes

cover

 

Geschrieben von Helgvar Mánfreðson
Band: Devilment
Album: II – The Mephisto Waltzes
Plattenfirma: Nuclear Blast (Warner)
Veröffentlichung: 18. November 2016

 

DEVILMENT kehren aus den Abgründen des Schmerzes, des Wahnsinns, der Dunkelheit zurück. Gegründet wurde die Band im Jahre 2011 in England vom Gitarristen Daniel Finch, der sich auch für einen großen Teil des Songwritings verantwortlich zeichnete. Nach dem Release des Debüts “The Great And Secret Show” verließ Finch das Sextett, aber das hielt Filth und Co. nicht auf und so erschien jetzt der zweite Longplayer.

Filth? Dani Filth? Genau, der Sänger von Cradle of Filth (persönlich bin ich ein großer Fan der Band) steht hier auch am Mikrofon in seiner gesanglichen Einzigartigkeit, gefolgt von Nick Johnson (Bass), Colin Parks (Guitar), Matt Alston (Drums) und Lauren Francis (Keyboard, Backing Vocals).

Neun Titel mit einer Gesamtspielzeit von 50 Minuten, lassen mich musikalisch die Horrorthematik durchleben, sie spüren. Natürlich, parallelen zu Cradle Of Filth kann man schon alleine wegen des Fronters nicht abstreiten, aber ich möchte sie nicht als Überbleibsel vom letzten Album ,,Hammer of the Witches” aus dem Jahre 2015 bezeichnen, denn dafür haben sie viel zu viel Eigenständigkeit, kreatives und ein Eigenleben vorzuweisen.

Dieses erlebt man z. B. bei ,,Shine On Sophie Moone” (was ordentlich düster durch die Höllengänge fegt), ,,Full Dark, No Stars”, ,,Life Is What You Keep From The Reaper” und ,,Entangled In Our Pride” (kraftvoll, wunderbare Gesangsbattle zwischen Filth und Lady Lauren). Wo ich schon ihren Namen nochmals erwähne, muss und möchte ich schon sagen, das sie dem ganzen stimmlich eine spezielle Würze gibt. Diese ist auf dem gesamten Album vertreten und es gefällt mir außerordentlich gut. In Kombination mit den Shouts von Dani Filth entsteht so ein wunderbarer Kontrast, gepaart mit den Keyboardklängen aus ihren Fingern und wunderbaren Gitarrenriffs.

Fazit: wer einem Höllentrip mit druckvoller Produktion, modernem Gothic / Black Metal ala Cradle Of Filth, düster lächelnd gegenüber steht, sollte hier unbedingt reinhören. Ich habe es getan und wurde positiv überrascht.

 

Tracklist:

1. JudasStein
2. Hitchcock Blonde
3. Under the Thunder
4. Full Dark, no Stars
5. Shine on Sophie Moone
6. Life Is What You Keep from the Reaper
7. Dea Della Morte
8. Entangled in Our Pride
9. Hell at My Back

 

weitere Infos:

https://www.facebook.com/devilmentcorps

 

 

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