DeVicious – Black Heart

© DeVicious

 

Geschrieben von: Jörg Schnebele
Band: DeVicious
Album: Black Heart
Genre:  Heavy Metal / Hard Rock
Plattenfirma: Pride & Joy Music / Soulfood
Veröffentlichung: 14.04.2022

 

DeVicious sind ihrem Kurs treu geblieben und liefern mit ihrem vierten Album „Black Heart“ lupenreinen Metal/Hard Rock der Marke Bon Jovi, Dokken und Konsorten.
Alex Frey, seines Zeichens „Mädchen für alles“ und unter anderem Bassist und Producer in Personalunion, hat mit seiner Gang wie viele andere Musiker auch, die Corona Zeit damit verbracht, den Frust und Isolationsscheiß in Songs zu verarbeiten, wobei das Ergebnis nicht depressiv, sondern eher optimistisch und positiv ausgefallen ist.

Der Opener „Afterlife“ kling zwar bei den ersten Tönen recht düster, das Stimmungsbild schwing aber schnell in eine positive Attitüde.

Ausgelöst durch eingängige Melodien und einen bestechenden Gesang von Shouter Antonio Calanna, zieht sich ein roter Faden positiver Vibes durch das gesamte Album.
Auch wenn die Songtitel eher Frust und Resignation erahnen lassen, dreht die Band das Ganze zum Guten und hilft einem den Corona Scheiß und aktuell auch den Ukraine Krieg mental positiv aufzufangen.

Die Songs sind allesamt Keyboard getragen und begeistern durch fantastische Soli von Gitarrist Radivoj Petrovic.

„A Special Mind“, „Liar” und „After Midnight“ sind für DeVicious Verhältnisse etwas kantig und zeigen eine etwas veränderte Linie im DeVicious Songportfolio auf.
Der Titelsong dagegen kommt mit „Na na na“ Singsang wieder unbeschwerter und massentauglicher rüber.

Bei „Welcome The Night“ hat sich der Meister der vier dicken Saiten mal selber etwas mehr Platz eingeräumt und bearbeitet seinen Bass, als wenn es um sein Leben ging.

Mit dem akustischen Gitarren-Bonustrack „Axenya’s Dream“ geht das Album für DeVicious sehr untypisch zu Ende und lässt mich etwas irritiert und ratlos zurück.

DeVicious sind mit „Black Heart” Ihren Wurzeln Gott sei Dank treu geblieben, auch wenn man hier und da die negativen Einflüsse der letzten beiden Jahre verspürt. Für mich erfreulich, dass die Band aber nicht der Depression verfallen ist, sondern allem Negativen viel Positives abgewinnen konnte.
Für mich hat das Album fette 8 von 10 Hellfire Punkten verdient!

 

 

Tracklist:

01 Afterlife
02 Heroines
03 A Special Mind
04 Liar
05 Black Heart
06 Not What It Seems
07 Welcome The Night
08 After Midnight
09 Falling
10 Miles Away
11 Escape from Reality (Bonus Track)
12 Axenya’s Dream (Bonus Track)

 

Mehr Infos:

https://www.facebook.com/deviciousband

 

 

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