Dead Phoenix – Immer nach vorne schauen

© Dead Phoenix

Mit dem Hellfire Quick5 Interview versuchen wir für unsere Leser möglichst interessante Infos aus den Musikern rauszukitzeln, ohne dass sie sich seitenlangen Fragen/Antworten hingeben müssen. Wir vom Hellfire bemühen uns dabei, (mehr oder weniger) kurz und prägnant im Rahmen von 5 Fragen zu agieren (manchmal kann eine Frage auch gedoppelt oder getrippelt sein); den Musikern obliegt es, nach ihrem Gutdünken zu antworten: kurz und knapp bis hin zu ausschweifend und umfangreich.

Diesmal sprachen wir mit den Jungs von Dead Phoenix aus Berlin.

HF: Ihr seid als Band ja noch jung, Gründungsjahr war 2016. Da ihr euch live bisher hauptsächlich auf eure Heimatregion beschränkt habt, stellt euch doch bitte erstmal vor. Wer sind Dead Phoenix und wie würdet ihr eure Musik beschreiben?

DP: An dieser Stelle erstmal ein bezauberndes Hallo an alle Leserinnen und Leser. Vielen Dank erstmal an das Hellfire Magazin für diese Chance, ein bisschen über uns erzählen zu dürfen. Aber genug Schleimspuren gelegt, kommen wir zu uns 😉 Wir sind eine noch junge Melodic Metalcore Band aus Berlin, die sich von vielen bekannten Musikern aus dem Metalcore inspirieren lässt und versucht, einen eigenen Klang mit Wiedererkennungswert zu entwickeln. Wir möchten mit unserer Musik unsere Gefühle widerspiegeln und mit unseren Texten persönliche Erfahrungen darlegen.

HF: Ihr hattet ja schon ein paar personelle Wechsel in der Band durchzustehen, gerade für eine so junge Band, die meist noch in der Findungsphase ist, immer ein großes Problem. Wie sehr haben sich die Veränderungen auf euch als Band ausgewirkt, z.B. auf euren Sound, und wie entstehen überhaupt eure Songs?

DP: Anfangs gab es einige Wechsel an Bass und Gitarre, aber seit September 2017 sind wir in der aktuellen Besetzung aktiv und haben auch unseren roten Faden gefunden. Unsere Songs entstehen, wie auch schon in alter Besetzung, hauptsächlich durch unseren Leadgitarristen Steven. Er bringt die Grundidee der Songs. Danach gibt jeder von uns Feedback zu dieser Idee und es werden Verbesserungen besprochen. Sobald die Gitarren sitzen, unser zweiter Gitarrist Dominik konstruktive Kritik angebracht hat und somit die Struktur klar ist, setzt sich Marcel an die Pauke und werkelt an seinen Drum-Parts. Wenn das geschafft ist, gibt Mervin die tiefen Basstöne für die neuen Songs dazu. Zum Schluss verfeinert unser Sänger Dennis die ganze Suppe nicht mit einer Prise Salz, nein, er legt den Text drüber, um den Song mit einer Seele zu versehen.

HF: 2017 habt ihr eure erste EP „Out Of Ashes“ veröffentlicht. Angesichts eures Bandnamens und Songtiteln wie „World Of Disasters“ und „This Is War“ unterstelle ich mal eine sehr kritische Sicht auf die Welt. Welche Botschaft verbindet ihr mit eurer Musik, was ist euer Antrieb, Musik zu machen?

DP: NEIN!! Eine kritische Sicht auf die Welt wollen wir mit unseren Songs nicht herstellen! Wir sind auf gar keinen Fall eine politische Band! Wir wollen mit den zwei genannten Songs lediglich die Schattenseite der Gesellschaft aufzeigen, die wir selber aus persönlicher Erfahrung kennen. Unsere Botschaft ist einfach, dass, egal was im Leben passiert, man immer nach vorne schauen muss, denn selbst wenn man fällt, der Phönix steigt immer aus der Asche! Er steht für Mut, Hoffnung und Stärke! Angetrieben werden wir durch unseren Traum, den wir alle nach dem ersten Konzertbesuch hatten: nicht nur Zuschauer zu sein, sondern auch selbst auf der Bühne zu stehen und die Menschen zu begeistern. Es gibt nichts Schöneres, als in die Gesichter unserer Fans zu schauen und zu sehen, wie viel Spaß sie haben. Das macht uns einfach nur total glücklich!

HF: Nachdem ihr ja nun schon über zwei Jahre auf der Bühne steht, welchen eurer Songs spielt ihr am liebsten live und warum? Welcher ist der absolute Publikumsliebling?

DP: Jeder von uns hat so seinen persönlichen Lieblingssong, sodass wir für unseren kommenden Auftritt am 29. Dezember im Berliner Musik & Frieden sogar würfeln mussten, welche Songs wir an dem Abend spielen werden. Für uns irgendwie unerklärlich, aber der Song, der das Publikum am meisten begeistert ist „Supernova“.

HF: Jahresende, die Zeit der guten Vorsätze und Pläne 😉 Was steht bei euch dieses Jahr noch an und was wird 2019 für Dead Phoenix bringen? Nachdem ihr den Punkt Debüt-EP schon abgehakt habt, wäre es jetzt ja eigentlich mal Zeit für ein Debüt-Album…oder?

DP: So ist es! Wir haben 2019 vor, unser Debüt-Album aufzunehmen, woran wir derzeit auch sehr intensiv arbeiten! Außerdem ist noch mindestens ein Musikvideo geplant. Um unser Album finanzieren zu können, starten wir eine Crowdfunding-Kampagne (Link s.u.) und würden uns natürlich über die Unterstützung unserer Freunde und Fans freuen. Euch allen ganz viel Liebe und bleibt gesund! Eure Metalcore Boyband.

HF: Vielen Dank für das Interview. Wir wünschen euch für die Zukunft alles Gute und sind gespannt, was wir als nächstes von euch hören werden.

Interview: Katja Maeting

Weitere Infos:
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Dead Phoenix bei Instagram
Crowdfunding Album Produktion bei Startnext

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