Danko Jones – Leo Rising

© Danko Jones

Geschrieben von: Klaus S.
Band: Danko Jones
Album: Leo Rising
Genre: Hard Rock
Plattenfirma: Reigning Phoenix Music
Veröffentlichung: 21.11.2025

Seit knapp drei Jahrzehnten leben und atmen DANKO JONES den Geist des Rock’n Roll, ungeachtet jeglicher Trends und Strömungen. Mit ihrem nunmehr zwölften Longplayer „Leo Rising“ liefert das kanadische Power Trio nun einen weiteren musikalischen Tritt in den Allerwertesten, der ihren Status als mitreißende Rock Band weiter untermauern soll.

Wer von DANKO JONES als Eröffnung etwas anderes als einen schnörkellosen, energiegeladenen Rock-Song erwartet hat, der dürfte mit der Diskographie der Nordamerikaner nicht allzu vertraut sein. Versehen mit einer gewissen Schnoddrigkeit haut die Energie des Tracks einen förmlich von den Füßen und fräst sich zugleich unbarmherzig in die Hirnwindungen. Das folgende „Diamond In The Rough“ (kein Airbourne Cover) fügt dem ganzen eine Portion Groove hinzu und geht – dem dazugehörigen Musikvideo zu folge – als Hommage an die mittlerweile im Ruhestand befindlichen Kiss durch. Kleiner Schmankerl am Rande ist das Gitarren Solo vom früheren Megadeth Gitarristen Marty Friedman.

Die unglaublich catchy ausgefallene Party-Hymne „Everyday Is Saturday Night“ verschiebt den Sound ein wenig Richtung Power Pop und dürfte aus künftigen Setlists nicht mehr wegzudenken sein, während das punkige „I Love It Louder“ durchaus auch von einer Band wie Green Day denkbar gewesen wäre. Beim lässigen „I’m Going Blind“ schwingt sogar eine Spur Classic Rock mit, das sleazige „Hot Fox“ wiederum groovt wie die Hölle und lässt lyrisch gesehen das lüster-dreckige Grinsen des Maestros beim Schreiben dieses Song erahnen.

„It’s A Celebration“ dürfte aufgrund seiner Energie und Wucht für nen amtlichen Moshpit sorgen, der straighte Midtmepo Rocker „Pretty Stuff“ kommt mit mächtig dicken Cojones daher und „Gotta Let It Go“ ist einer dieser typschischen Danko Jones Signature Songs im Stil von „Good Times“ und anderen. „I Can’t Stop“ macht wieder einen Schritt zurück zum klassisch orientierten Rock mit leichtfüßiger Melodieführung und das abschließende „Too Slick For Love“ ist pures Rock’n Roll Vergnügen mit leichtem Sleaze Geschmack.

Yep, „Leo Rising“ erfindet das Rad nicht neu, es zeigt allerdings deutlich, dass eine Band auch ohne große Innovation im Sinne von Veränderungen/Experimenten großartige Alben abliefern kann, dessen Songs sowohl live als auch aus der heimischen Konserve Freude bereiten.

Von mir gibt es 8 von 10 Hellfire Punkten.

Tracklist:

  1. What You Need
  2. Diamond In The Rough
  3. Everyday Is Saturday Night
  4. I Love It Louder
  5. I’m Going Blind
  6. Hot Fox
  7. It’s A Celebration
  8. Pretty Stuff
  9. Gotta Let It Go
  10. I Can’t Stop
  11. Too Slick For Love

Mehr Infos:

WEBSITE
FACEBOOK
INSTAGRAM
YOUTUBE

 

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.