
© Critical Defiance
Geschrieben von: Stefan Lorenzen
Band: Critical Defiance
Album: Rivers of Blood
Genre: Thrash Metal
Plattenfirma: Dying Victims Productions
Veröffentlichung: 25.09.2026
Die chilenischen Thrasher nehmen mit ihrem vierten Longplayer wieder richtig Tempo auf und hauen Euch brutale Riffs und Drums um die Ohren. Dazu brüllt, singt und screamt Sänger Felipe, was die Stimmbänder hergeben. Ihr bekommt hier kompromisslosen, brutalen Thrash Metal geliefert.
Das Album beginnt mit dem Intro „Red Omen“ welches mit lieblichen Akustikgitarren den sanfteren Teil der Band bedient. Doch schon der folgende Song „Innate to Kill“ zeigt, wo der Frosch die Locken hat. Ein wahres Thrash Massaker, roh und aggressiv. Das ist der Thrash Metal wie man ihn aus dessen Anfangstagen kennt.
„Rivers of Blood“ ist da Thrash Metal ohne auf das Tempo zu drücken. Aber dafür nicht weniger brutal. Das folgende 8-Minütige Songmonster „Valparaíso“ zeigt einen Querschnitt des Schaffens der Band und handelt von der blutigen Vergangenheit der Heimatstadt der Band. Mit dem folgenden „Dead Tongues“ gibt es dann wieder ordentlich aggressiven Thrash geboten.
„Ceremony of the Final call“ ist ein weiteres Instrumental, welches aber aus einer Mischung von Akustik- und E-Gitarren zur Sache geht. Dies ist eine kleine Einstimmung auf das Massaker, das beim letzten Song wartet. „Glorify War“ gibt nochmal richtig Gas und beendet das Album gebührend und ohne große Spielereien.
Wer mal wieder richtig brutalen Old School Thrash ohne große „Finesse“ auf die Ohren haben möchte, sollte hier unbedingt zuschlagen. Die Band versteht es aber auch immer wieder geschickt Akustik Passagen einzustreuen und damit etwas Abwechslung in die messerscharfen Riffs zu bringen.
Von mir gibt es 7 von 10 Hellfire-Punkten.
Tracklist:
01 Red Omen
02 Innate to Kill
03 The Feeling Destroyer
04 Rivers of Blood
05 Valparaíso
06 Dead Tongues
07 Ceremony of the Final call
08 Glorify War
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