
© Crimson Steel
Geschrieben von: Klaus S.
Band: Crimson Steel
Album: Show No Fear
Genre: Heavy Metal
Plattenfirma: Heaven And Hell Records
Veröffentlichung: 02.10.2026
CRIMSON STEEL ist eine Heavy-Metal-Band aus Raleigh, North Carolina, die 2022 von Bassist Joel McGee gegründet wurde und noch im selben Jahr in Eigenregie ihr Debütalbum „Night Creatures“ veröffentlichte. Wie der Bandname es schon vermuten lässt, handelt es sich hier im eine klassische Metal Formation, die Bands wie Queensrÿche, Dio, Chastain, Hammerfall und Judas Priest als ihre Einflüsse benennt.
Nach einem Soundtrack-artigen Intro geht’s dann mit „Dark Rider“ voran, der Track legt zwar kein atemberaubendes Tempo vor, weiß aber dank einer Mischung aus klassischem Metal, wuchtigen Riffs und durchgehend eingängigen Melodien zu gefallen. Wer mit Blick auf den Gesang von Frontdame Tina Langevin an vergleichbare Acts wie Savage Master denkt, liegt sicherlich nicht völlig daneben-
„No Absolution“ startet mit düsterem Basspiel, bevor sich das Ganze zur durchaus schwungvollen Metal Hymne im Underground Gewand wandelt, bei der die gute Tina auch mal die Kopfstimme aufheulen lässt. „Purifier“ schlägt ähnliche Pfade ein, wobei sich hier männliche Vocals (eines Bandmitglieds ?) hinzugesellen, was den Song ungleich interessanter macht. „Final Phase“ beginnt zunächst mit einer ruhigen Gitarrenpassage, eher der Track so richtig loslegt. Songstruktur und das Riff-Feuerwerk lassen die Nummer in einem etwas moderneren Gewand erscheinen.
Nach dem zu vernachlässigenden Intermezzo „Prelude To The Blade“ werden mit „Century Sword“ wieder klassische Metal Töne angeschlagen, ehe der Song nach zwei Minuten in ein düsteres Zwischenspiel mit einem bassdominierten Part und gesprochenen Passagen überleitet, bevor die Band schließlich wieder die vorherige Ausrichtung aufnimmt. Für das sechseinhalb minütige „Bleed Into One“ gesellt sich James Rivera (Helstar) hinzu und verleiht dem episch-atmosphärischen Stück mit seinem Beitrag eine besondere Note. Mit dem finalen Titeltrack kehrt das Quartett nochmal zum klassischen Edelstahl zurück und haut uns eine furiose Metal Keule mit coolem Interludium um die Ohren.
CRIMSON STEEL bedienen mit „Show No Fear“ Anhänger des traditionellen, mit leichtem Old School Charme versehenen Metal, bei dem die Zeit zeigen wird, in wie weit es der Band gelingen wird, sich aus der Veröffentlichungsmasse hervorzutun. Spaß macht die Scheibe aber zweifelsfrei.
Von mir gibt es 7,5 von 10 Hellfire Punkten.
Tracklist:
- As Above, So Below
- Dark Rider
- No Absolution
- Purifier
- Final Phase
- Prelude To The Blade
- Century Sword
- Bleed Into One
- Show No Fear
Mehr Infos:
WEBSITE
FACEBOOK
INSTAGRAM
BANDCAMP
YOUTUBE









