Geschrieben von Oliver Heberling
Artist: Cloven Hoof
Album: Never a prophet in your own land
Genre: Heavy Metal, Power Metal
Plattenfirma: High Roller Records
Veröffentlichung: 25.09.2026
Mit dem Einstieg von Jag Panzer-Sänger Harry „Tyrant“ Conklin ist CLOVEN HOOF 2023 ein wahrer Coup gelungen. Und nach der ersten gemeinsamen Veröffentlichung Heathen Cross ein Jahr später erscheint nun mit NEVER A PROPHET IN YOUR OWN LAND ein Nachfolger in gleicher Besetzung – bei den vielen Besetzungswechseln seit 1979 keine Selbstverständlichkeit.
Die Scheibe startet mit dem schnellen „Terror from the skies“ und legt dann mit „Conquistador“ einen Mid-Tempo-Stampfer nach. Und genau zwischen diesen beiden Polen verbleibt die Platte bis zum Schluss. Mal wird es dabei rockiger („Gypsy roller“), mal etwas epischer („Flying dutchman“). Auch an Gitarrensoli wird (vor allem beim finalen „Seven sacred wonders“) nicht gespart.
Aus der soliden Masse sticht besonders der Titeltrack „Never a prophet“ mit seinem orchestralen Beginn und anschließendem CLOVEN HOOF-Signature-Sound, der an Dominator-Topform-Zeiten erinnert, heraus. Auch „Iron mask“ muss als Anspieltipp hervorgehoben werden, da Conklin hier all seine Stärken am Mikro ausspielt. Dritter Top-Song ist für mich „Prodigal son“, der als Heavy Rocker immer wieder melancholisch-balladeske Züge annimmt.
Insgesamt präsentiert sich die Truppe um Gründungsmitglied Lee Payne gut aufgelegt und schafft es hier und da, den Spirit der 80er-CLOVEN HOOF-Alben in modernes Gewand zu übertragen.
Von mir gibt es 6,5 von 10 Hellfire-Punkten.
Tracklist:
01 – Terror from the skies
02 – Conquistador
03 – Never a prophet
04 – Gypsy roller
05 – The bigger they are
06 – Iron mask
07 – Phantom chaser
08 – Flying dutchman
09 – Prodigal son
10 – Seven sacred wonders
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