
© Chris Maragoth
Geschrieben von: Susanne Kneisel
Band: Chris Maragoth
EP: Depths Of Dispair
Genre: Symphonic Metal, Gothic Metal, Melancholic Metal
Plattenfirma: self released
Veröffentlichung: 21.11.2025
Nach meinen Rezensionen von „Tales“ (2021) und „Gatherer Of Souls“ (2023) nun ein weiterer Silberling aus der Feder von Solokünstler Chris Maragoth, der mittlerweile mehreren Projekte seit Gründung 2017 veröffentlicht hat.
Was er durch diese Art der Musik zum Ausdruck bringen will, zieht sich wie ein roter Faden durch seine Werke. Auch diesmal wieder mit zwei Gastmusikerinnen. Cherry Summerfield (Vocals) und Sanya Smileka an der Violine. „Depths Of Dispair“ oder übersetzt „Tiefe der Verzweiflung“ könnte man nicht besser in Songs, die sehr instrumental lastig sind, fassen.
Die Stimme von Cherry Summerfield begeistert mich auch hier immer wieder aufs Neue. Mal die mächtigen Growls, dann wieder dieser Klargesang. Aber die Wechsel passen hervorragend zu dem ganzen Albumkonzept. Metal trifft hier fast schon auf Klassik oder „Dance Of The Damned “ (mal gespenstisch, mal fast schon fröhlich) auf Musical oder Theateraufführung. Für mich persönlich könnte sich allerdings Cherry Summerfields Stimme durch das gesamte Album ziehen. Aber dann wäre der Charakter insgesamt ein anderer.
Alles in allem ist auch dieses Album wieder sehr facettenreich. Die ganz unterschiedlichen Stilwechsel kommen meist unverhofft, aber gerade das macht es besonders. Eigentlich nichts zum Hören mal so einfach nebenbei. Zurücklehnen und auf sich wirken lassen. Auf jeden Fall eine Empfehlung.
9 von 10 Hellfire-Punkten
Tracklist:
01 Depths of Despair (feat. Cherry Summerfield)
02 Hidden Signs of Sadness (feat. Sanya Smileska)
03 Looming Evil (feat. Sanya Smileska)
04 Dance of the Damned (feat. Sanya Smileska)
05 History On Repeat (feat. Cherry Summerfield)
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