Cabal – Drag Me Down

© Cabal – Drag Me Down

 

Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Cabal
Album: Drag Me Down
Genre: Death / Black Metal / Djent / Hardcore
Plattenfirma: Long Branch Records
Veröffentlichung: 3. April 2020

 

Hätte Dänemark einen aktiven Vulkan von dem ich wüsste, dann hieße er wohl CABAL und wäre vor kurzem ausgebrochen, denn was das Sextett aus Kopenhagen hier in musikalisch stilistisch gemischter Form anbietet, schreit förmlich danach. Auf ihrem Zweitwerk werden sie kraftvoll unterstützt von Jamie Hails (Polaris) hier bei “Drag Me Down“, Kim Song Sternkopf (Møl) // hier bei “It Haunts Me” und Triviums Matt Heafy // hier bei “Bitter Friend“.

Von anfang an geht es brutal und aggressiv musikalisch umgesetzt, mit erschütterndem Gesang und soundtechnisch klar über meine Kopfhörer in die darunter versteckten Gehörgänge zur Sache und so erschließen sich mir elektronisch dargebotene Feinheiten und Kulissen, die fast nur im Hintergrund von mir gesichtet und erhört werden, wie z.B. bei “It Haunts Me“, dem schwer doomig angelegten “Sjælebrand” oder dem doch mehr damit infizierten “Bitter Friend“.

Mit “Demagogue” geht es nicht anders erwartet noch einmal brachial zu Werke, obwohl man sich hier kurzzeitig auch in anderen gesanglichen gefilden bewegt, aber trotzdem von seiner 35minütigen “steifen” Grundstruktur inklusive dem Gesang nicht abweicht. Ich persönlich muss leider gestehen, das sich kein Song im Nachgang bei mir festgesetzt hat, zu sehr ist das Schema gleich und durchschaubar, bis auf den hier geschriebenen Mittelteil. Schade.

Fazit: Freunde und Fans dieses Genres werden ihre Freude haben, meine hielt sich in grenzen.

von mir gibt es 7 von 10 Hellfire Punkten

 

Trackliste:

  1. Gift Givers
  2. Drag Me Down
  3. It Haunts Me
  4. Tongues
  5. Sjælebrand
  6. The Hangman’s Song
  7. Death March
  8. Bitter Friend
  9. Unbound
  10. Demagogue

 

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