Biolence – Violent Obliteration

© Biolence

 

Geschrieben von Tim Braff
Band
: Biolence
Album: Violent Obliteration
Genre: Death/Thrash Metal
Plattenfirma: Darkhammer Studios
Veröffentlichung: 01.09.2025

 

Die portugiesische Death/Thrash Metalband Biolence veröffentlicht dieses Jahr mit „Violent Obliteration“ ihr fünftes Album. Die 1998 gegründete Band steht für klassischen Death und Thrash Metal der 80er-Jahre und mischt dies mit viel Erfahrung, einer guten Produktion und einer klaren Vision.
Ihr Album behandelt wie üblich wichtige bzw. kritische Themen. Es thematisiert Krieg, Waffengewalt, Korruption und Ähnliches.
Am 1.9.2025 erscheint „Violent Obliteration“ und lädt dazu ein, tiefgründige Themen gepaart mit heftigen Drums, technisch hochwertigen Gitarren und bärenartigen Screams und Growls zu genießen.

Das Album ist gut durchdacht und nicht nur einfach zusammengestellt aus Songs, die ihres Erachtens gut klingen, sondern man merkt einen deutlichen Leitfaden im Sound und im Stil allgemein. Genau das ist aber sowohl Fluch als auch Segen. Das Album klingt für einen Hörer (wie ich es bin), der gerne stilistische Vielfalt mag, sehr eintönig. Das liegt natürlich auch am Genre des Death Metals, wo Variation hinter technischer Perfektion steht. In dieser Hinsicht gefällt mir das Album sehr gut. Die Soli der Gitarre klingen beinahe perfekt und die Songs strahlen echt Energie aus. Die Songs im Einzelnen sind echt klasse, wenn man die Technik der Instrumente und des Gesangs bzw der Screams und Growls betrachtet. Insbesondere die Vocals will ich positiv hervorheben, denn manchmal bin ich mir nicht sicher gewesen, ob der Sänger nicht vielleicht doch ein Bär ist, der ins Mikrofon brüllt, da die Stimme von Frontsänger Cesar C sehr kräftig ist.

 „Violent Obliteration“ schafft es auch, dass sich das ganze Album auch nach dieser Kriegs- und Missstandsthematik anfühlt. Durch atmosphärische (Voice-)Samples und Soundeffekte kriegt man als Hörer fast ein authentisches Gefühl von der Gesamtthematik.

Lediglich muss ich sagen, dass mir auf dem Album der eine Song gefehlt, der mir im Kopf bleibt. Kein Song hat sich besonders hervorgehoben, was natürlich nicht heißt, dass das Album damit schlecht ist, eigentlich sogar im Gegenteil, da es zeigt, dass die Qualität konstant gut ist auf dem Album. Es fehlt nur der eine Song, den man als würdigen Stellvertreter des Albums betrachten kann.

Fazit: Das Album hat konstant ein gutes Niveau. Es hat alles, was man sich bei Death Metal wünscht – von Blast-Beats bis hin zu Growling. Es hat durchaus Tiefgang und die Songs an sich sind schlichtweg gut, auch wenn mir persönlich der Catch fehlt. Das Album ist zwar nicht ganz mein Geschmack, aber als schlecht kann und will ich es nicht beschreiben. 6,5 von 10 Hellfire-Punkten!

 

Tracklist:

01 Intro
02 Pit of Degradation
03 Humanity Executioner
04 Heavy Artillery
05 Worlds Plague
06 Glory of Savagery
07 Extermination Through Mutation
08 Violent Obliteration
09 50 Caliber Freedom
10 F.U.B.A.R.
11 Outro

 

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