Beyond The Avalanche – Neues Kapitel, neue Freunde und (bald) neue Musik

Photo by Joe Miles

Mit dem Hellfire Quick5 Interview versuchen wir für unsere Leser möglichst interessante Infos aus den Musikern rauszukitzeln, ohne dass sie sich seitenlangen Fragen/Antworten hingeben müssen. Wir vom Hellfire bemühen uns dabei, (mehr oder weniger) kurz und prägnant im Rahmen von 5 Fragen zu agieren (manchmal kann eine Frage auch gedoppelt oder getrippelt sein); den Musikern obliegt es, nach ihrem Gutdünken zu antworten: kurz und knapp bis hin zu ausschweifend und umfangreich.

Heute sprechen wir mit den Jungs von Beyond The Avalanche, die vor ein paar Wochen ihre Debüt-Single „Wisdom“ veröffentlicht haben.

HF: Erst einmal herzlichen Glückwunsch zu eurer ersten Single. Beyond The Avalanche existiert ja noch nicht so lange. Stellt euch doch bitte kurz als Band vor und wie es überhaupt zur Bandgründung kam.

BTA: Dankeschön! Wir sind eine fünfköpfige Band aus Düsseldorf. Unsere Musik lässt sich in verschiedene Genres einordnen. Wir spielen Hardcore bis Djent und versuchen, eine gesunde Mischung aus beidem zu finden. Wir erwischen uns aber auch immer wieder dabei, dass sich Metalcore-Elemente in unsere Songs einschleichen. Grundsätzlich versuchen wir uns aber an den oben genannten Stilen zu orientieren und diese zu vereinen.
Die Band „Beyond The Avalanche“ ist aus einem älteren Projekt hervorgegangen. Unser Shouter musste uns damals leider aus beruflichen Gründen verlassen, dennoch wollten wir alle weiter Musik machen und so haben wir uns dann mit Yannick zusammengesetzt und ein neues Projekt gegründet. Wir wollten in dem neuen Kapitel aber auch eine andere musikalische Richtung einschlagen, weshalb wir uns für eine Neugründung mit neuen Songs entschieden haben, anstatt die alte Band weiterzuführen.

HF: Habt ihr alle eigentlich einen ähnlichen musikalischen Background und auch einen ähnlichen Musikgeschmack oder war es etwas schwieriger, zu entscheiden, wie ihr als Band klingen wollt?

BTA: Wir haben uns zu Beginn schon Gedanken gemacht, wie wir klingen wollen und in welche Richtung es gehen soll. Grundsätzlich sind wir aber alle im gleichen Genre zuhause. Dabei kann es vielleicht mal mehr in die Hardcore- oder mehr in die Djent-Schiene gehen, aber es kann auch sein, dass im Auto Mal die eine oder andere Pop-Punk Platte oder “Africa” von Toto gehört wird (lacht). Wir legen uns da nicht unbedingt nur auf einen Stil fest, der gehört wird. Das wirkt sich dann auch auf unsere Songs aus, die auch immer eine gewisse Gradwanderung zwischen harten Breaks und etwas eingängigeren Refrains durchlaufen. Dabei orientieren wir uns beim Songwriting natürlich auch an den Bands, die wir persönlich feiern. Ich denke, jede Band hat andere Bands, die einen inspirieren und das wirkt sich natürlich auch auf den Sound aus.

HF: Im November letzten Jahres habt ihr eure erste Show als Band gespielt. Was war das für ein Gefühl und was ist seither so alles im Band-Leben passiert?

BTA: Das Gefühl war unbeschreiblich. Nach 2 Jahren Live-Abstinenz endlich wieder auf der Bühne zu stehen war wirklich großartig. Ich denke, ich spreche für jeden Musiker, wenn ich sage, dass es das Größte ist, die eigene Musik live präsentieren zu dürfen und wenn dann positive Resonanz zurückkommt, macht einen das extrem glücklich. Seitdem haben wir einige Club-Shows, z.B. mit Madball, und das Madhouse Open Air gespielt, was definitiv zu den Highlights unserer gemeinsamen Zeit gehört. Das war ein wahnsinnig schönes Wochenende, welches wir zusammen mit unseren Mates von Never Back Down erleben durften. Wenn man uns im November gesagt hätte, dass wir bereits im ersten halben Jahr unserer Bandgeschichte so viele Erfahrungen sammeln und so viele neue Leute kennenlernen, hätten wir das nie im Leben geglaubt. Das ist wirklich unbeschreiblich schön und ich finde, das macht unsere Szene auch aus.

HF: Eure Single „Wisdom“ ist sehr gesellschaftskritisch angelegt. Ist das in euren Songs ein durchgehendes Merkmal oder wolltet ihr hier einmal gezielt auf Missstände aufmerksam machen?

BTA: Es ist schon ein Merkmal bei uns, auf gesellschaftskritische Themen einzugehen. Das ist auch in anderen Songs zu sehen. Es ist einfach so, dass wir unheimlich glücklich sein können, hier leben zu dürfen und dass extrem viele Menschen nicht so viel Glück haben. Darüber hinaus führen wir weiter Kriege, die nichts außer Zerstörung unserer eigenen Welt bedeuten. Wir sägen unseren eigenen Ast ab, auf dem wir sitzen, indem wir unseren Planeten auf so verschiedene Weise selbst zerstören. Dabei ist das so unverständlich, weil wir keine Ausweichmöglichkeit haben. Wir sind auf die Erde angewiesen und irgendwann müssen wir dafür geradestehen, was wir hier veranstalten.

HF: Nachdem ja eine Single schon veröffentlicht ist, wie ist der Sachstand in Sachen EP? Seid ihr fleißig im Studio und könnt schon einen ganz groben Zeitrahmen abstecken, wann wir mehr von euch zu hören kriegen?

BTA: Aktuell nutzen wir unsere kleine Sommerpause, um unsere Songs noch weiter auszuarbeiten. Danach werden wir dann ins Studio gehen, um mit der Produktion unserer EP zu starten. Mit etwas Glück wird diese auch schon Anfang nächsten Jahres erscheinen. Das ist zumindest unser Ziel. In der Zwischenzeit werden aber natürlich noch ein paar Shows und andere kleine Überraschungen auf euch zukommen.

HF: Vielen Dank für das Interview. Wir wünschen euch für die Zukunft alles Gute und sind gespannt, was wir als nächstes von euch hören werden.

BTA: Vielen Dank!

Interview: Katja Maeting

Weitere Infos:
Beyond The Avalanche bei Facebook

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