
© Bewitched – Diabolical Death Mass
Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Bewitched
Album: Diabolical Death Mass
Genre: Black`n Roll / Speed / Heavy Metal
Plattenfirma: Osmose Productions
Veröffentlichung: 24.04.2026
BEWITCHED veröffentlichten vor kurzem ihr sechstes Studioalbum, dass nach zwei Dekaden „Leerlauf“ und ergänzend hier kehrten die Schweden zu dem legendären Label Osmose Productions zurück, dass ihr früheres Vermächtnis mitgeprägt hat.
„Sanguinis Altare (Intro)“ entlässt morbid instrumentale Klänge, die man hinter sich in einen dunklen Gemäuer nicht hören möchte. „Diabolical Death Mass“ geht geradlinig mit geschwärztem Rock`n Roll seiner Wege, das Ganze ist druckvoll, Melodien werden nicht vergessen und Sänger Marcus „Vargher“ Norman gefällt mir mit seiner stimmlichen Darbietung richtig gut. „Into the Fire“ setzt die flotte Reise dunkel fort, Double-Bass erklingen inmitten der Fahrt, die 6-Saiter brillieren auch hier und so kann beim hören des Gesamtpaketes perfekt im PC-Sessel mitwippen.
„Crossing the Styx“ rauscht im wahrsten Sinne des Wortes herein, der musikalische Aufbau beginnt und auch hier wird messerscharf und schnell rasiert. Gesanglich erinnert es mich ein wenig an die ersten Veröffentlichungen von Running Wild, der Rhythmus wechselt und stampft zwischenzeitlich schwer auf, was dem Song gut zu Gesicht steht. „Black Spells & Unclean Spirits“ geht mit schneidigen Riffs und flotter Bedienung hinter der Schießbude vorwärts und es gibt wie bisher schon mehrfach vernommen schön etwas auf die Schädeldecke. „(Fear the) Revenge of the Ripper“ setzt die spielerische Art und Weise seiner „Vorfahren“ fort, es darf wieder alles altersgerecht geschüttelt werden und manch kleinere Parts erinnern mich an Celtic Frost.
„By Satan Enslaved“ will nicht ausbrechen aus dem Konstrukt, das Grundgerüst bleibt bestehen und so wird flotter Black`n Roll mit Geschwindigkeitswechseln und anderen Momenten zelebriert. „Vicious and Wild“ treibt den „Beat“ wie nicht anders erwartet nach vorne, gönnt sich auch eine ruhigere Auszeit, schrampft schön und verteilt wieder geschwärzte Backpfeifen. „The Witch Spell“ hat schnelles, lachendes, austeilendes und schleppendes mitgebracht und so findet der Hexenzauber anklang.
„Those of the Devil Born“ und der Letzte im Bunde „Enforcer of Evil“ feuern wie nicht anders erwartet jede Menge Salven ab, die Kreativität schläft aber trotzdem nicht und abschießend und insgesamt bleibt man bis zum hörbaren Ende seiner vorgegebenen Linie treu.
Von mir gibt es 7,5 von 10 Hellfire Punkten.
Tracklist:
1 Sanguinis Altare (intro)
2 Diabolical Death Mass
3 Into the Fire
4 Crossing the Styx
5 Black Spells & Unclean Spirits
6 (Fear the) Revenge of the Ripper
7 By Satan Enslaved
8 Vicious and Wild
9 The Witch Spell
10 Those of the Devil Born
11 Enforcer of Evil
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