
© Besvärjelsen – Till Glomskan Ad Oblivionem
Geschrieben von: Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Besvärjelsen
Album: Till Glomskan Ad Oblivionem
Genre: Stoner/Doom Metal/Psychedelic Rock
Plattenfirma: Magnetic Eye Records
Veröffentlichung: 28.08.2026
Die Veröffentlichung des dritten Studioalbums der Schweden steht in den Startlöchern und wartet darauf losgelassen zu werden. Dieses beinhaltet 11 Tracks und kommt damit auf eine Gesamtspielzeit von ca. 43 Minuten und bin gleich gespannt, was mir durch die Kopfhörer da in die Ohren kommt.
„The Greatest Sin“ eröffnet und lässt die 6-Saiter alleine „kratzend“ erklingen, Lea Amling Alazam gesellt sich gesanglich perfekt dazu, die Drums und der Bass folgen und im schweren Rhythmus und mit melancholisch dunkel verträumter Atmosphäre geht es auf der Zeitlinie entlang. „Accelerating Hearts“ geht schön geradlinig und leicht verzerrt in Sachen Gitarre und Gesang seiner Wege. Die ersten sind beschritten und folgend wird es noch besser, verträumter, schwebender und rockiger im Gewand (..mit Fred Burman (Satan Takes A Holiday)..). Wow! hier fliege ich mit, während ich mich rhythmisch dazu im PC Sessel bewege und diese Klänge einfach aufnehme und wirken lasse. „Battles“ geht mit den Tönen und dem gesanglichen leicht runter und so baut sich eine bedrückende Stimmung im mittleren Tempo auf. Die Verträumtheit oder die Nachdenklichkeit bahnt sich ihren Weg ins Licht, die 6-Saiter brillieren, schwebend wird es auch hier in den Klängen und das bis hin zu mehrstimmig gesanglichen Tönen in das Mikrofon.
„Counting Flies“ lässt doomige Klänge erklingen, die Gitarren haben wieder dieses fein verzerrte, über allem schwebt wieder das gewisse Etwas und so genieße ich das Ganze einfach und abgeholt. „Drifters on a Quiet Stream“ tritt druckvoll und episch zur Türe hinein. Es folgt ein Hauch Ruhe, Nachdenklichkeit und Verträumtheit, die sich schwebend im Klang und dem höheren Gesang wiederfindet. Das Ganze findet als Hybridmodell statt und so wird stimmungsvoll immer wieder gewechselt, bis hin zu zusätzlich einzelnen Klängen der 6-Saiter und endend mit dem Klavier. „The Mountain“ stampft auf, alles ist spielerisch druckvoll, Hintergrundgesang vermutlich von Staffan oder Andreas ist mit dabei und auf der Zeitlinie sich dem Ende nähernd, wird noch einmal ordentlich rasant und energetisch aufgespielt.
„Pulse“ bringt Rhythmus mit und so das Skelett in Bewegung. Die Klänge wechseln und zwischendurch darf der Körper schweben, die Steigerung im hörbaren ist unüberhörbar und so wird wieder viel kreatives geboten, von rockend bis federleicht. „Interlude“ ist nur 42 Sekunden lang und entlässt Gitarren und/oder Basstöne in Harmonie getaucht. „Didn’t Come to Party“ geht wie einige seiner Vorgänger schwer im Rhythmus seiner Pfade, Geradlinigkeit kommt ins Spiel, die vorher schon vernommene und für wunderbar angenommene Verträumtheit meinerseits sind Vertreter dieses Tracks, während man dem Ende näherkommend noch mehr spielerischen Druck auf-und einbaut.
„Black Wave“ tritt anders in Erscheinung, eine tiefe leicht verrauchte männliche Stimme tritt an Mikrofon, das Gesangliche wird immer wieder mal intensiver, anders und höher und so fliegt man mal in dunkler, mal in erleuchteter Manier durch die Zeit. „Oblivion“ beendet diese wunderbare Reise balladesk, traumverloren und gesanglich mit Klaviertönen untermalt, dass sich am Ende immer leiser werdend verabschiedet.
Von mir gibt es 9 von 10 Hellfire Punkten.
Tracklist:
1 The Greatest Sin
2 Accelerating Hearts
3 Battles
4 Counting Flies
5 Drifters on a Quiet Stream
6 The Mountain
7 Pulse
8 Interlude
9 Didn’t Come to Party
10 Black Wave
11 Oblivion
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