Barkasth – Silent Torment

© Barkasth – Silent Torment

 

Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Barkasth
Album: Silent Torment
Genre: Black Metal
Plattenfirma: nicht bekannt
Veröffentlichung: 09.09.2026

 

Die aus der Ukraine stammenden Barkasth gründeten sich im Jahre 2015 und brachten vor kurzem ihr drittes Studioalbum namens „Silent Torment“ heraus. Dieses weist eine Gesamtspielzeit von 40:02 Minuten, aufgeteilt unter 8 Tracks. 

„When Dawn Refuses to Break“ darf als erster ran und überrascht mich gleich mit feinen Melodiebögen, Aggressivität und Geradlinigkeit. Dieses wird noch durch den boshaften Gesang gefördert und die im weiteren auftretenden Abbiegungen und weiteren kreativen Momenten. „Beneath Ashen Skies“ geht wie sein Vorgänger feierlich von Pest durchtränkt geradlinig vorwärts, der Sound ist frisch und schneidend, die schleppenden Momente fügen sich ein und alles greift ineinander, es läuft also wie geschmiert. Zum Ende hin donnert man noch anders spielerisch tiefer und schleudert noch einmal einen feinen melodischen Abschluss heraus. „Embers Gone Cold“ kommt leise trommelnd und klanglich langsam herein. Das bleibt auch erst einmal so und zeitweise steht man fast, aber das ändert sich und so wechselt man schwer gespielt hin und her.

„Before the First Shot“ geht energetisch und düster drein kommend los. Das Ganze bleibt vorerst, aber man bremst auch ein wenig ab und geht klanglich runter. Getragen von feinen Riffs, druckvollem und ab der Mitte den auftauchenden Blastbeats ist das als Gesamtpaket ein weiterer Ohrenschmaus, bis hin zum leicht gedehnten Abgang. Mit „No Place to Hide“ und ruhiger im Rhythmus geht es aufstampfend im Stil von Satyricon (2006 und 2008) weiter. Natürlich sind das nur Ähnlichkeiten in meinem hören und womöglich nicht die eure. Der Track selbst wechselt im Rhythmus, lässt das frontal Treibende in der Garage zurück und kann mich auch mit dieser anderen und kreativen Spielweise überzeugen. Die Garage öffnet sich nun und „Black as a Nightmare“ tritt hervor. Feine Klänge, eine Spielweise mit dem Ziel die Nackenmuskeln zu belasten aber auch zu entlasten, gesanglich wieder boshaft druckvoll und mit einer Stimmung die schon Traurigkeit in der Dunkelheit hinterlässt, ist man unterwegs

„Silent Torment“ steht seinem Vorgänger in nichts nach und dunkel geht es geradlinig durch die qualvolle Stille. Dies ändert sich spielerisch, man geht etwas runter vom Pedal, der Druck und das Atmosphärische bleiben und die 6-Saiter zeigen zusätzlich aber dezent und angepasst ihr Können. „Stay Away“ bildet den Abschluss, kommt langsam gemeinsam einstimmend daher und sobald alle sich zusammengefunden haben wird schwer aufgestampft. Dieser Weg wird weiter so einige Zeit bestritten, aber ab der nun erreichten Mitte wird es hörend schneller und wuchtiger im Gesamtpaket und bis zum Ende von allem hier bleibt dieses bestehen.

Von mir gibt es 9 von 10 Hellfire-Punkten

 

Tracklist:

1 When Dawn Refuses to Break
2 Beneath Ashen Skies
3 Embers Gone Cold
4 Before the First Shot
5 No Place to Hide
6 Black as a Nightmare
7 Silent Torment
8 Stay Away

 

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