Baphomet’s Blood – In Satan We Trust

© Baphomet’s Blood – In Satan We Trust

 

Geschrieben von: Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Baphomet’s Blood
Album: In Satan We Trust
Genre: Speed-Metal
Plattenfirma: Iron Bonehead Productions / Dying Victims Productions
Veröffentlichung: 25.01.2016 / 23.10.2026

 

Das Album der Italiener erschien am 25. Januar 2016 unter Iron Bonehead Productions und da wohl nur, als was und wie auch immer. In der heutigen Zeit angekommen ist Dying Victims Productions stolz darauf, die lang ersehnte Neuauflage des vierten Albums,„In Satan we Trust“, auf Vinyl-LP und – zum ersten Mal – auf CD präsentieren zu dürfen. Erneut sind auf dieser Platte die ursprünglichen acht Titel zu finden, darunter ein Cover der obskuren ungarischen Heavy-Metal-Band Fáraó. Nun gut, irgendwo wurde dieses Album bestimmt schon einmal vor 10 Jahren rezensiert, aber noch nicht von uns. Also, dann mal losgelegt.

„Command of the Inverted Cross“ spricht mich fraulich den Teufel beschwörend an, während ein dumpfer Ton das Ganze begleitet. Orchestrales ertönt und choral kraftvoll weiblich und männlich gesangliches erklingt. Die ist nun beendet und so donnert man im Gleichschritt und im Speed-Metal Tempo energetisch den Höllengang entlang. Ab der Mitte finden nun alle zusammen, der schnelle Rhythmus bleibt und haut richtig und ordentlich rein. Gesangliches von Necrovomiterror ist rau und rauchig, die 6-Saiter zelebriert auch alleine und so kann ich für mich endend und hier hörend sagen, klasse! „In Satan We Trust“ donnert im genannten Stil weiter und eine leichte Prise Lemmy kommt immer wieder Mal aus dem Sangesmikrofon. Der Track geht wirklich fast die volle Zeit auf High Speed, die Riffs sind fett, die Drums und alles andere werden sorgfältig verprügelt und das gefällt mir richtig gut. Speed-Metal in Reinkultur. „Hellbreaker“ ist wieder ein richtig schneller, ein Hauch Motörhead schwingt auch hier mit, rasant wird alles bedient und in der Mitte holt man ganz kurz Luft, um dann wieder alles im Highspeed zu vernichten.

„Underground Demons“ ist natürlich keine Ballade, Das Grundgerüst besteht weiterhin, das Gesangliche ist hier etwas „dezenter“ aber weiterhin rauchig angelegt und so wird sich hier wieder ordentlich durch die Zeit gefräst. „Triple Six“ knistert, ein Herr oder ein Exorzist spricht Worte und der Teufel oder ähnliches gesellt sich dazu. Dies ist nun Geschichte und so wird wieder aus allen Rohren gefeuert. Schnell und treffsicher hintereinander erfolgt dieses und wer noch nach den vorherigen Tracks kann, der kann auch hier ordentlich abrocken, zumal sie auch zwischenzeitlich mal das Pedal vom Gas nehmen. „Infernal Overdrive“ kommt anders aber topp klingend herein, die Speed-Metal Maschinerie wird wieder angeworfen und so gehen Double-Bass und alles andere greifend und treibend ineinander über und fegen mir das Toupet nach hinten. Auch die folgend schwerer gespielten Momente können sich hören lassen und so ist das hier wieder ein insgesamter Hörgenuss.

„Whiskey Rocker“ lässt wieder einen mir unbekannten Herrn kurz ins Mikrofon sprechen und in schon bekannter Manier besteht der Hauptgang aus energetischen und schnellen Momenten, die aber immer wieder Mal gerne und füllend unterbrochen werden. Prost! Lust but not least haben wir „Elég (Fáraó cover)“. Dieser stammt im Original von der ungarischen Band Fáraó und der Track vom einzigen Studioalbum namens „Miénk a rock and roll„, dass aus dem Jahre 2015 stammt. Der Song wird nicht auf ungarisch dargeboten und das muss er ja auch nicht und so haben wir eine Coverversion, nicht mehr und nicht weniger. 

Im Ursprung ging es mehr um die oben erwähnte Tatsache, warum dieses Album wieder erscheint. Nichtsdestotrotz war es mir eine parallele Ehre, dies Album zu hören und zu rezensieren. Von mir gibt es 8,5 von 10 Hellfire Punkten.

 

Tracklist:

1 Command of the Inverted Cross 08:13
2 In Satan We Trust 04:28
3 Hellbreaker 03:37
4 Underground Demons 04:19
5 Triple Six 06:00
6 Infernal Overdrive 05:44
7 Whiskey Rocker 04:32
8 Elég (Fáraó cover) 03:39

 

mehr Infos:

Facebook

 

 

 

Speichere in deinen Favoriten diesen Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.